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Handy-Empfehlung

Samsung Galaxy Nexus I9250 - Handyempfehlung des Monats Januar 2012

Ice Cream Sandwich im Winter, das klingt spannend. Das neue Google-Flaggschiff ist da und wir schauen was es drauf hat. Es ist schon fast Tradition, dass neue Android-Generationen mit einem ebenso neuem Nexus-Modell eingeführt werden. Beim Android 4.0 ist es das Samsung „Ice Cream Sandwich“ Galaxy I9250 Nexus.

Lang erwartet ist das Smartphone im Design nicht außergewöhnlich. Das Gehäuse aus Plastik und ein Akkudeckel, der sich nur mit Geduld einpassen lässt, vermiesen den ersten Eindruck. Größe und Gewich siedeln das Smartphone im Mittelfeld an, allerdings ist es mit 9 bis 11 mm sehr schlank. Das Display ist mit 12 cm in der Diagonale riesig. Die Super-Amoled-Anzeige hat wie gewohnt eine sehr gute Auflösung von 1.280 mal 720 Pixeln und ist auffallend leuchtstark. Auch der Touchscreen reagiert präzise und zügig. Für ein ordentliches Arbeitstempo sorgt ein 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor. Vom internen 16 GB Speicher stehen dem Anwender ca. 13 GB zur Verfügung. Hier wird daher eine Schnittstelle für eine externes Speichermedium schmerzlich vermisst. In einigen Ländern gibt es auch eine 32-GB-Version.

Durchweg überzeugen kann hingegen das Debüt von Android 4.0 auf dem Galaxy Nexus. Die neue Version ist optisch nochmals stark aufgepeppt. Statt einer zentralen Taste für das App- und Widget-Menü gibt es nun ein Feld im Display, welches zwischen den am meisten genutzten Funktionen platziert wurde. Physischen Tasten gehören der Veragngenheit an. Praktisch ist auch die Skalierbarkeit der Widgets durch den Anwender, wodurch die fünf Screens individuell gestaltet werden können. Neue Funktionen, wie beispielsweise die Gesichtserkennung per Frontkamera, mit der man das Gerät entsperrt, funktionieren noch nicht einwandfrei. Für den integrierten NFC-Chip gibt es in Deutschland leider nur wenige Anwendungen. Bereits aufgespielt ist „Android Beam“, mit dem sich App-Inhalte oder Videos zwischen zwei NFC-fähigen Endgeräten per Berührung übertragen lassen.

Auch die Kamera lässt Wünsche offen. Bei einer Auflösung von 5 Megapixeln ist vor allem die Farbwiedergabe etwas blass. Positiv fallen die schnelle Bereitschaft und die geringe Auslöseverzögerung der Kamera auf. Eine Option, die Bilder gleich in diversen sozialen Netzwerken zu posten, ist schön ins Kameramenü integriert. Überdurchschnittlich ist hingegen die Qualität der HD-Videos. Der Akku hält länger durch als bei vielen anderen Smartphones.

Trotz einiger Schwachstellen ist das Smartphone eine Empfehlung wert, das schöne große Display und das neue Betriebssystem trösten darüber hinweg.

 

 

Motorola RAZR - Handyempfehlung des Monats Dezember 2011

Mit der RAZR-Reihe schaffte Motorola vor einigen Jahren ein eindrucksvolles Comeback und brachte Klapphandys nochmals in Mode. Beim neuen RAZR verzichtet Motorola auf das Klappdesign und setzt auf ein ultradünnes 7-mm-Gehäuse. Bei Display-Messungen überzeugt das Motorola-Smartphone, unter anderem durch eine bessere Farbdarstellung als beim Galaxy S2. Angetrieben wird das Motorola RAZR durch einem Dual-Core-Prozessor (1,2 GHz) mit 1 GByte RAM. In Tests zeigt sich das Smartphone flott und öffnet Anwendungen und Webseiten in kürzester Zeit. Das Surfen ist eine Freude, egal ob im Mobilfunknetz (HSPA+) oder per WLAN (b/g/n). Der Touchscreen reagiert sehr exakt und zügig auf Fingereingaben. Texteingaben lassen sich per Swype oder Spracheingabe verfassen.

Das schicke und robuste Gehäuse ist mit Kevlar-Fasern überzogen und soll spritzwassergeschützt sein. So überzeugt auch die Gesamtausstattung. Lobenswert ist beispielsweise das fette Office-Paket. Dateien der gängigen Formate, so auch Office 2010, lassen sich betrachten und komfortabel auf dem großen Display bearbeiten. Zudem bietet das Smartphone mit MotoCast einen praktischen Streaming- und Sync-Dienst an. So wir per Handy Fernzugriff auf Daten wie Musik, Bilder oder Dokumente auf einem Computer ermöglicht.

Neben USB- und HDMI-Schnittstelle sowie Bluetooth 4.0 findet sich ein großer interner Speicher von 16 GB im Smartphone, wovo dem Anwender noch etwa 12 GB zur Verfügung stehen. Mit einer microSDHC-Karte lässt sich der Speicher nochmals um bis zu 32 GB erweitern. Der Einschub liegt seitlich auf der linken Außenseite des Handys direkt neben dem Slot für die platzsparende Micro-SIM-Karte.

Eine 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Autofokus sorgt dafür, dass der obere Gehäuseteil des RAZR ca. 3 mm dicker ist. Testaufnahmen, sowohl innen wie auch außen, überzeugen mit guter Schärfe, lassen aber bei Kunstlicht etwas Farbtreue vermissen. Der Full-HD-Videos mit 1080p-Auflösung beeindrucken durch gute Schärfe und ruckelfreien Aufnahmen. Erwähnt werden muss auch der Musik-Player. Dieser bietet nicht nur tollen Sound, sondern bietet auch reichlich Zusatzinfos zur Musik.

Der fest eingebaute Akku des Motorola RAZR hält ca. 5 ½ Stunden im Sprechbetrieb bei maximaler Sendeleistung durch und kann sich damit auch sehen lassen. Da das Smartphone preislich im Mittelfeld der Oberklasse angesiedelt ist, ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ein Empfehlung wert.

 

 

Samsung Galaxy Note - Handyempfehlung des Monats November 2011

Das neue Samsung Galaxy Note geht auch gut und gerne als Tablet-PC durch. Mit seinem 5-Zoll-Display wurde das Gerät in die Niesche zwischen Smartphones und kleineren 7-Zoll-Tablets platziert. Das XXL-Smartphone mit dem Betriebssystem Android 2.3 ist dafür aber auch kein Schnäppchen, jedoch wird der hohe Preis auch ducrh die üppige Ausstattung gerechtfertigt. Ein schneller Dualcore-Prozessor mit zweimal 1,4 GHz und 16 GB internem Speicher sind nicht zu verachten. Dazu gibt es schnelle Datenübertragung mit bis zu 21 MBit/s im Download dank HSPA+ und eine gute 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, die Videos in hoher Auflösung mit 1.080p filmt.

Das Highlight und derzeit Alleinstellungsmerkmal bleibt jedoch das Riesen-Display mit fast 13 Zentimetern Diagonale. Seine Fläche ist mit 77 Quadratzentimetern doppelt so groß wie beim iPhone 4S. Dazu hat das HD-Super-Amoled-Display mit 1.200 x 800 Pixeln die höchste Auflösung aller aktuellen Smartphones und ist sehr hell. So schön und komfortabel das XXL-Display ist, hierfür ist natürlich auch ein großes Gehäuse notwendig, das aber mit 10 mm zumindest schön dünn gehalten wurde. Doch knapp 15 cm Höhe und über 8 cm Breite sind für normale Hosentaschen recht happig. Das Gewicht von 178 g ist ebenfalls hoch, bleibt aber deutlich unter dem eines Tablets.

Surfen und das Betrachten von Fotos sowie Videos sind ein absolutes Vergnügen. Dabei ist die Anzeige auch unter Lichteinfluss gut erkennbar. Mit einem an der Unterseite des Gehäuses „geparkten“ Stift sind noch präzisere Eingaben auf dem kapazitiven Touchscreen möglich. Auf Finger reagiert die Anzeige natürlich weiterhin. Zur Bildbearbeitung gibt es mit „S-Memo“ ein gut zu bedienendes Grafikprogramm auf dem Smartphone. Auch in weiteren Features wie dem Kalender oder der E-Mail-Ansicht hat Samsung die üppige Display-Fläche gut ausgenutzt und die Oberflächen besonders übersichtlich und einfach bedienbar gestaltet. Telefonate werden durch einen Chip verbessert, der Hintergrundgeräusche herausfiltern soll, was recht gut funktioniert.

Die Hülle des Galaxy Note besteht aus Plastik und hat einen dünnen Akkudeckel, was nicht sehr solide wirkt. Der hohe Stromverbrauch solch eines Riesen-Displays kompensiert Samsung durch einen sehr leistungsstarken Akku mit 2.500 mAh. Auch wenn die 820 bis 960 Stunden Standby-Zeit, die Samsung angibt etwas utopisch klingen, ist der Akku besser als bei vielen Smartphones der Konkurrenz und hält im Alltagsbetrieb länger als einen Tag durch.

 

 

Huawei Ideos X3 - Handyempfehlung des Monats Oktober 2011

Der chinesische Mobillfunk-Herstelle Huawei ist in Deutschland verbreiteter als man denkt. Bisher wurden die Geräte jedoch unter fremden Label u.a. für Vodafone oder Trekstor produziert. Dem Trend zum Touchscreen-Smartphone weiterhin folgend, empfehlen wir daher in diesem Monat das Huawei Ideos X3. Es schlägt sich in Tests achtbar und imponiert in erster Linie durch ein sehr günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Dabei lassen Tempo und die 3,2 Megapixel Digicam zwar gegenüber Spitzengeräten zu wünschen übrig, dafür ist man jedoch mit dem Betriebssystem Android 2.3 auf der Höhe der Zeit. Das Display liegt etwa auf dem Niveau des iPhone 3GS. Mit WLAN und UMTS sind die wichtigsten Ausstattungsmerkmale vorhanden.

Obwohl das Ideos X3 zur Einstiegsklasse gehört, können fast alle Smartphone-Funktionen und Apps, die sonst teureren Geräten vorbehalten sind, genutzt werden. An Bord ist die aktuelle Android-Version 2.3 (Gingerbread). Das Huawei-Handy spielt keine Flash-Videos ab, der Adobe Flash Player ist noch nicht verfügbar. Im Auslieferungszustand passen zwar nur wenige Apps oder Musik auf den 148 MB kleinen Speicher, aber eine microSD-Karte mit bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz schafft Abhilfe. Per microUSB ist der Datenaustausch möglich. Für drahtlose Verbindungen stehen UMTS, GPS, WLAN-n und Bluetooth zur Verfügung. Der Akku ist leider kein Dauerbrenner, bereits nach 6 Stunden Dauerbetrieb ist es mit Telefonieren und Musik-Hören vorbei. Die Chinesen spendiertem dem Ideos X3 nur einen 600-Megahertz-Prozessor. Das hat zur Folge, dass die Bedienoberfläche teilweise etwas träge reagiert, auch das Starten von Apps geht auf Top-Smartphones schneller. Beim Surfen stört die langsame Ladegeschwindigkeit.

Fazit - Große Kompromisse bei der Ausstattung oder Verarbeitung müssen Nutzer trotz des niedrigen Preises nicht machen. Größere Schwächen offenbarte das Ideos X3 mit kapazitivem 3,2 Zoll Touchscreen-Display ebenfalls nicht.

 

 

Nokia C2-03 - Handyempfehlung des Monats September 2011

Es gibt sie noch, Handy und Smartphones von Nokia, Sliderhandys und Dual-SIM-Handys. Das neu erschienene Nokia C2-03 ist ein Slider, der eine ausziehbare, alphanumerische Tastatur mit einem Touchscreen kombiniert. Hierbei dient der Touchscreen vor allem der einfacheren Navigation innerhalb der Menüs des einfachen Series-40-Gerätes und kann mit 240 x 320 Pixeln eine Auflösung vorweisen, die für dieses Geräteformat mehr als ausreichen sollte. Das macht sich insbesonder bei der Nutzung von Nokia Maps bemerkbar, denn das C2-03 wird ab Haus mit der kostenlosen Navigationssoftware des Herstellers ausgestattet. Leider fehlt ein GPS-Empfänger, sodass man auf die ungenauere Funkzellortung zur Positionsbestimmung zurückgreifen muss. Auch bleiben Datentransfers auf EDGE beschränkt, UMTS wird nicht unterstützt. Dafür bietet das Nokia C2-03 die Möglichkeit 2 SIM-Karten zu nutzen. Diese nützliche Funktion ist für Nutzer brauchbar, die beispielsweise zwischen einer privaten und dienstlichen Karte switchen müssen. So wird das 2. Handy im Gepäck gespart.

Weitere Merkmale des Handys sind eine 2-Megapixel-Kamera für Schnappschüsse, ein Media Player, Bluetooth 2.1 +EDR, ein Micro-USB-Anschluss sowie ein microSD-Speicherkartensteckplatz, der bis zu 32 GB als Zusatzspeicher unterstützt. Das ist allerdings auch notwendig, denn mit 10 MB ist der interne Speicher für aktuelle Verhältnisse etwas dürftig. Die Ausdauer des Mobiltelefons bewegt sich dafür in soliden Bahnen, bei der Sprechzeit sollen bis zu fünf Stunden, im Stand-by bis zu 400 Stunden möglich sein.

Mit dem Nokia C2-03 haben die Finnen sicherlich kein Super-Smartphone auf den Markt gebracht, aber das war wohl auch nicht beabsichtigt. Für aktuelle Preise um die 100 Euro wird dem Käufer doch einiges geboten und als Nischenprodukt sollte das Handy durchaus seine Fans finden.

 

 

Samsung Galaxy Ace S5830 - Handyempfehlung des Monats August 2011

Mit dem Samsung Galaxy Ace S5830 haben die Koreaner auch im Mittelfeld der Abteilung Smartphone einen würdigen Vertreter. Dieses Segment zeichnet sich durch reichlich Features, welche wesentliche Wünsche erfüllt, zu einem guten Preis-Leistungsverhälnis bei Preisen um die 200 Euro aus.

Das Gehäuse des Smartphones macht einen sehr eleganten Eindruck. Die geriffelte, sich fast schon gummiert anfühlende Plastikrückseite, verleiht dem Android-Handy einen schicken Look und bietet zugleich ein gutes Handling. Vom Äußeren her und auch in Sachen Display-Größe (3,5 Zoll) erinnert das S5830 etwas an das Apple iPhone 4. Bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch schon erste Unterschiede beim Display. Samsung hat beim S5830 auf den Einbau eines AMOLED-Display verzichtet. Stattdessen setzt der Hersteller bei diesem Gerät auf ein gewöhnliches LCD-Display. Im Vergleich mit Spitzengeräten, wie dem iPhone oder dem großen Bruder Samsung Galaxy S muss sich das S5830 klar geschlagen geben. Dafür zahlt man aber auch einige Euronen weniger. Vergleicht man das Handy jedoch mit Geräten der selben Preisklasse, ist das Display ausreichend scharf und hell.

Gute Werte erzielt das Smartphone in Sachen Reaktion des kapazitiven 3,5-Zoll-Touchscreen. Das S5830 reagiert zügig und sensibel auf Fingereingaben. Zoomen per Multitouch und Doppelklick kommt der Touchscreen-Referenz der Oberklasse schon recht nah. Über den Touchscreen geben Sie Texte wahlweise per virtueller QWERTZ-Tastatur, über die praktische Worterkennung Swype oder per Voice Search von Google ein. Im Gehäuse des Ace werkelt ein 800-MHz-Prozessor, der für eine ausreichende Performance sorgt. Die Zugriffe auf wichtige Menüpunkte wie Browser, Nachrichten und Kontakte gelingen jeweils unter einer Sekunde. Auch der Browser des Android-Handys arbeitet flott.

Auch in Sachen Multimedia muss sich das Samsung Galaxy Ace S5830 nicht verstecken. Es beherbergt eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, LED-Blitzlicht und diversen manuellen Einstellmöglichkeiten. Die Bildqualität der Aufnahmen, insbesondere bei Tageslicht, überzeugt mit guter Schärfe und Farbtreue. Abstriche muss man bei Aufnahmen in Kunstlicht hinnehmen. Hier werden Farbtöne nicht sauber wiedergegeben.Videos nimmt die Kamera in 320 x 240 Pixel auf - das ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

Beim Lieferumgang zeigt sich der Hersteller großzügig. Neben Anleitung, USB- und Netzkabel liegt auch eine microSD-Karte (2 GB) mit passenden SD-Adapter im Karton. Wem das nicht reicht, der kann den Speicher-Slot auch mit 32-GByte-Karten bestücken. Eigentlich fehlen nur ein paar Kopfhörer für die 3,5-mm-Klinkenbuchse. Aber die hat man vielleicht schon daheim.

Im Akkutest sammelt das S5830 Bestwerte. Eine Sprechzeit von 5,5 Stunden und Online-Betrieb von über 8 Stunden können sich sehen lassen.

 

 

Sony Ericsson Xperia neo - Handyempfehlung des Monats Juli 2011

Etwas kleiner und günstiger, jedoch mit 126 g Eigengewicht etwas schwerer als unsere Handyempfehlung aus dem Vormonat, kommt das Sony-Ericsson Neo daher. Also Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Auch hier gefällt uns in erster linie das schlicht aber elegante Design. Das Smartphone lässt sich über einen 3,7 Zoll großen kapazitiven Touch-Display abedienen, von Sony Ericsson "Reality Display" genannt. Als Grafik-Engine kommt Sonys Bravia-Technologie zum Einsatz, die bislang nur von Fernsehern des Herstellers bekannt ist. Außerdem ist ein flotter 1-GHz-Snapdragon-Prozessor an Bord.

Auf der Rückseite des Geräts hat Sony Ericsson eine 8,1-Megapixel-Kamera mit LED-Leuchte verbaut, die auch Videos in HD-Qualität aufnimmt. Neu ist ein verbauter Exmor-Sensor, der für kräftigere Farben und für ein geringeres Bildrauschen auch bei schlechteren Lichtverhältnissen sorgen soll. In der Vorderseite steckt oberhalb des Touchscreens zusätzlich eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonate.

Bei aktuellen Preisen um die 300 Euro muss neben den bereits benannten Features auf die umfangreiche Ausstattung hingewiesen werden. 320 MB interner Speicher, Speicherkartenslot für Speicherkartenkapazität bis zu 32 GB (im Lieferumfang enthalten ist eine 8 GB Speicherkarte), natürlich HSDPA, WLAN und GPS. Dazu gibt es kundenfreundliche Schnittstellen für HDMI und Klinkenstecker (3,5 mm).

 

 

Sony Ericsson Xperia arc - Handyempfehlung des Monats Juni 2011

Vielleicht abgesehen vom Sony Ericsson Xperia Play, hat man von der schwedisch-japanischen Kooperation lange nichts Aufregendes am Handy-Markt gesehen. Das könnte sich mit unserer Handy-Empfehlung durchaus ändern. Mit dem Sony Ericsson Xperia arc setzt der Hersteller nun auch auf das beliebte Betriebssystem Android. Das Smartphone fällt zunächst durch Eleganz und Design ins Auge. Seinen Namen verdankt es (arc - engl. und franz. für Bogen) seinem leichten Hohlkreuz, das es äußerlich deutlich von den Konkurrenten von Samsung und HTC abhebt. In der Mitte ist es nur knapp 9 mm schlank und nimmt zum oberen und unteren Rand gerade mal bis auf 11 mm zu. Das Smartphone liegt so sehr angenehm in der Hand.

Der große 4,2-Zoll-Touchscreen bietet ausreichend Übersicht und Fingerfreiheit auf der virtuellen QWERTZ-Tastatur. Er reagiert flott auf leichte Berührungen und Streichbewegungen und auch Multitouch-Gesten werden gut erkannt. Gleichzeitig liefert das Display ein klares Bild, so dass auch das Betrachten von Videos durchaus Spaß macht. Die Display-Qualität reicht so fast an die Brillanz des Super-AMOLED-Displays des Samsung Galaxy S I9000 heran. Die Steuerung über die Nutzeroberfläche (UI) läuft sehr flüssig. Die bislang eher als Bremsklotz aufgefallene Kommunikationszentrale „Timescape“ dient nicht mehr als UI, sondern ist als eine von vielen Anwendungen im Menü integriert. Außerdem vereint Sony Ericsson seinen eigenen Media-Player mit dem von Google, was weder Ausstattung noch Klangqualität geschadet hat. Die eingängige Nutzerführung, die enormen Möglichkeiten zur Personalisierung und das fixe Arbeitstempo des Handys sind erfreuliche Nebeneffekte der Neustrukturierung und der neuen Android-Version 2.3. Online-Verbindungen, egal über welche Schnittstelle werden sehr schnell aufgebaut.

Kleinere Abstriche muss man leider bei der Foto-/Videoqualität hinnehmen, eigentlich eine Paradedisziplin des Herstellers. Der neue Exmor-R-Sensor, der für sattere Farben und weniger Bildrauschen selbst bei schlechtem Licht sorgen soll, funktioniert nicht immer tadellos. Bei der Bildqualität dieser Fotos macht die Betrachtung auf HD-Fernsehern, trotz integrierter HDMI-Schnittstelle wenig Freude. Video-Aufnahmen meisterte die Kamera dagegen besser. Diese sind sehr farbintensiv und kommen vor allem bei Nahaufnahmen sehr scharf herüber. Zahlreiche Einstellungs-Optionen im Video-Modus ermöglichen zudem eine Feinjustierung der Qualität.

 

 

Samsung Galaxy S II I9100 - Handyempfehlung des Monats Mai 2011

Das Samsung Galaxy S I9000 bescherte den Südkoreanern im vergangenen Jahr den Durchbruch in der Oberklasse im Smartphone-Markt. Zugleich war es ein Meilenstein für den Beginn des Siegeszuges von Android-Betriebssystemen. Von vielen unbemerkt ist die Zahl der möglichen Anwendungen im Android-Store mittlerweile größer und umfangreicher als im App-Store von Apple. Nun soll ein Nachfolger diese Erfolge wiederholen. Das Galaxy S II I9100 punktet tatsächlich mit aktueller Hardware und Top-Ausstattung und wird so zu einer attraktiven Alternative zum iPhone.

Für die aktuellen Preise um die 500 Euro sollte ein Smartphone einiges bieten. Das Samsung Galaxy S II besteht aus schwarzem Kunststoff und hat zudem einen sehr dünnen Akkudeckel. So ist das Smartphone mit 116 Gramm ein Leichtgewicht in seiner Klasse. Mit dem 4,3-Zoll-Display ist es zwar relativ breit und hoch, jedoch mit nur 8,5 Millimetern auch sehr schlank. Allerdings hat es eine rund zwei Millimeter höhrere Verdickung im unteren Bereich. Die MicroSD-Karte kann leider nur bei entferntem Akku gewechselt werden. Aber diese wird wahrscheinlich nicht oft gebraucht, denn mit 16 GB, von denen der Anwender knapp 12 GB selbst belegen kann, ist reichlich Speicher an Bord. Auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen. Da ist natürlich der schnelle 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor für zügige Rechenleistung, der das Handy auch beim Spielen grafisch gut aussehen lässt.

Fotos schießt das Galaxy S II mit einer 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und einem sehr hellen Blitz. Qualität der Bilder und der HD-Videos ist das bisher Beste, was man bei Samsung sehen konnten, und rangiert auch im Vergleich mit der Konkurrenz auf hohem Niveau. Zu diesem optischen Eindruck trägt auch das Super Amoled Plus-Display bei, das mit fast 11 cm Diagonale riesig ist. Schärfe und Leuchtkraft sind ebenso überdurchschnittlich. Auf Eingaben reagiert der kapazitive Touchscreen fast schon zu schnell, so dass vor allem beim Tippen von Nachrichten schnell Fehler gemacht werden. Auch auf die beiden Softkey-Menütasten unter dem Display kommt der Anwender öfter ohne Absicht.

Das neue Android 2.3-Betriebssystem wurde noch durch eine TouchViz-Oberfläche ergänzt, was die Bedienung erleichtert. So können Anwender ihre Icons und Schnellzugriffe in variabler Größe auf 7 Startbildschirme verteilen. Neu ist die Bewegungs-Steuerung, beispielsweise indem zum Zoomen von Fotos das Handy mit beiden Fingern berührt und gleichzeitig nach hinten gekippt wird.

 

 

Sony Ericsson Xperia Play - Handyempfehlung des Monats April 2011

Beim Öffnen und Querhalten kommt das Gamepad zum Vorschein. Es nimmt die ganze Breite des Sliders ein und hat links das Steuerkreuz und rechts die Auswahltasten. In der Mitte sitzen noch zwei Touchpads, die die Joysticks eines PlayStation-Gamepads simulieren sollen, was leider nicht wirklich gelingt, da eine vergleichbare Präzision nicht erreicht wird. Spieler mit PlayStation-Erfahrung werden sich trotzdem auf Anhieb zurechtfinden und viel Spaß bei der Steuerung haben. Hier hat Sony Ericsson nicht zu viel versprochen. Zudem werden 6 Spiele gleich mitgeliefert. Im Android Marketplace sollen zum Start weitere 50 Spiele zum Download bereitstehen. Für Nachschub ist also gesorgt. Mit maximal 12 Euro pro Spiel sind diese erschwinglich. Das Spieleerlebnis ist dank des mit 854 x 480 Pixeln hoch auflösenden Displays und des 1-Gigahertz-Prozessors mit einem aufwendigen Grafik-Chip sehr gut. Beim Hochfahren des Telefons, Starten der Spiele und manchmal auch die Wechsel zwischen den Programmen muss man leider manchmal Abstriche machen.

Das ist schade, da Sony Ericsson diesem Gerät alles mitgegeben, was ein ordentliches Android-Smartphone so braucht. Das Display mit 10,3 cm Diagonale bietet viel Platz und ist schön scharf, aber etwas dunkel. Für die Verbindung zur Außenwelt stehen die üblichen Schnittstellen bereit. Der interne Speicher von 400 MB wird durch eine mitgelieferte MicroSD-Karte auf 8 GB vergrößert. Die 5,1-Megapixel-Kamera hat zwar ein Fotolicht, kann aber mit anderen Fotohandys des Herstellers nicht ganz mithalten.

Der Akku bietet auf dem Papier ordentliche Laufzeiten, beim Spielen reduzieren sich diese aber auf wenige Stunden. Unter dem Strich bekommt der Käufer ein eher durchschnittliches Smartphone zum Oberklassepreis. Dieser ist zwar durch die Spielefunktionen und besonderen Steuerelemente gerechtfertigt, wird aber trotzdem so manchen Käufer abschrecken. Spiele-Freaks kommen dagegen auf ihre Kosten und dürfen ruhig einmal einen Blick riskieren – das Gamepad und die Grafik haben ein gewisses Suchtpotenzial für diese Zielgruppe.

 

 

Nokia E7 - Handyempfehlung des Monats März 2011

Einst Vorreiter in Sachen Smartphones hat Nokia in den letzten Jahren einiges an Boden verloren. Hatten die Finnen mit Geräten wie dem Communicator Nokia 9500 fast noch ein Alleinstellungsmerkmal haben heute andere Hersteller die Nase vorne. Nun soll es das neue Nokia E7 richten. Ob das gelingt ist fraglich, kommt es doch noch mit dem mittlerweile abgehängten Betriebssystem Symbian auf den Markt und dürfte damit das Letzte sein, da bekanntlich der Umstieg auf Windows Phone 7 geplant ist.

Auch das Nokia E7 ist kein Leichtgewicht, mit 176 Gramm wiegt das Gerät deutlich mehr als ein iPhone 4. Dafür hat man allerdings das Gefühl, ein solide verarbeitetes Stück Technik in der Hand zu halten. Überzeugen kann das Gerät mit seinen Schnittstellen, so gibt es auf der Oberseite einen HDMI-Anschluss und einen Micro-USB, für die Adapterkabel auf die Standardgröße gleich mitgeliefert werden. Praktisch ist der USB-Adapter, der den Anwender Dateien vom Speicherstick lesen lässt und solche Sticks auch als zusätzlichen Speicher zulässt. Auf einen Speicherkarten-Slot hat Nokia dafür verzichtet, zumal immerhin 16 GB interner Speicher zur Verfügung stehen.

Hervorzuheben ist das Display beim Nokia E7, das nach einem kräftigen Fingerdruck im Winkel von etwa 35 Grad zur Tastatur aufschwingt. Der kapazitive Touchscreen hat eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln, der für scharfe und helle Bilder sorgt. Der Touchscreen spricht gut an und gibt ein kurzes Feedback durch Vibration. Mit der QWERTZ-Tastatur, die ausreichend groß ist und sich durch klare Druckpunkte auszeichnet, lässt sich ordentlich arbeiten.

Die Schwäche bleibt das Betriebssystem, dessen Bedienung auch in der aktuellen Version einige Übung erfordert. Zwar ist mit Symbian alles bis in die letzte Funktion individualisierbar und auch die Offenheit kann sehr gefallen, doch für ungeübte User könnte es hier Anlaufprobleme geben. So werden sich manche Käufer etwa über Details wie eine zu schnell wechselnde Bildschirmdarstellung, versteckte Untermenüs oder den überladenen Startbildschirm mit recht kleinen Icons wundern. Weniger zwiespältig ist die Bewertung der Ausstattung: Nokia hat dem E7 bis auf den Speicherkarten-Slot alles mitgegeben, was derzeit aktuell ist. Vor allem die hohe Qualität der 8-Megapixel-Kamera mit ihrem LED-Blitz kann gefallen, obwohl Nokia auf einen Autofokus verzichtet. Videos dreht das E7 mit 720p Auflösung in HD. Aus dem Fotomodus sind direkte Postings zu sozialen Netzwerken möglich. Positiv fallen auch die mitgelieferte Navigation über Ovi Maps auf sowie das umfangreiche Software-Paket, zu dem etwa Office-Programme gehören.

 

 

Samsung Star II S5620 - Handyempfehlung des Monats Februar 2011

Das Samsung S5230 Star hat seinem Namen alle Ehre gemacht, es war tatsächlich ein Star am Handy-Himmel und gehörte 2010 zweifellos zu den meist verkauften Handys. Mit dem Star II S5620 stellt der Hersteller nun ein neues Smartphone für Einsteiger vor. Es löst das aktuelle Star S5230 ab und ist derzeit für Preise knapp über 100 Euro zu bekommen. Für diesen günstigen Preis bietet das Smartphone trotzdem WLAN-n und das schnelle Bluetooth 3.0. Leider muss der Besitzer auf UMTS verzichten.

Das Samsung Star II S5260 hat einen 3 Zoll großen Touchscreen, mit der bei Geräten dieser Klasse übliche Auflösung von 240 x 400 Pixeln. Mit der Farbpalette aus 262.144 Farben werden Fotos und Videos mit ansprechender Farbtiefe dargestellt. Beim Design des Samsung Star II S5260 leisteten sich die Koreaner keine Experimente. Sachlich und schlicht verzichtet es mit seinen abgerundeten Ecken auf ein extravagantes Design. Es ist vorerst in den zwei Farbvarianten Onyx – Schwarz und Keramik – Weiß auf dem Markt. Als physische Tasten bringt das Smartphone auf der Vorderseite zwei Tasten für Gesprächsannahme und Auflegen, sowie ein 5-Wege-Pad mit. Auf eine separate Kamerataste wurde bei diesem Telefon leider verzichtet. Für Schnappschüsse muss die 3,2 Megapixel Kamera erst über das Display aktiviert werden. Praktischer hingegen lässt sich die Bildschirmtastatur mit der Funktion “Quicktype by t9-Trace” verwenden. Ohne abzusetzen fährt der Benutzer die Buchstaben auf der Tastatur ab und verringert damit die Gefahr von Fehleingaben. Zur internen Speicherung stehen dem Gerät 30 MB zur Verfügung, die mit einer microSD Karte um bis zu 16 MB aufgestockt werden können. Als maximale Gesprächszeit sind laut Datenblatt knapp über 8 Stunden angegeben. Im Standby soll der Akku über 5 Wochen vorhalten. Die Praxis wird zeigen, wie weit diese Werte erfüllt werden. Das bewährte Samsung TouchWiz 3.0 steht dem Benutzer auch auf dem S5260 zur Verfügung und ermöglicht ihm eine komfortable Kommunikation mit verschiedenen Sozialen Netzwerken.

 

 

HTC Desire HD - Handyempfehlung des Monats Januar 2011

Smartphone-Fans diskutieren seit Markteintritt des iPhones, welches Gerät diesem wohl am nächsten kommt und suchen den sogenannten „iPhone-Killer“. HTC hat hier mit dem Desire HD gute Chancen. Mit seinem robusten Alu-Gehäuse, Top-Ausstattung und einem 4,3 Zoll großen XXL-Touchscreen (109 Millimeter) kann das Gerät überzeugen. Es ist zwar recht groß, aber keineswegs unhandlich.

Der erstmals bei Smartphones eingesetzte 8255-Snapdragon-Prozessor mit 1-GHz-Taktung macht sich beim Handling spürbar bemerkbar. Menüs werden in rasantem Tempo geöffnet, so braucht das Desire HD weit unter einer Sekunde um Telefonbuch, Browser oder Menü zu starten. Auch Multitouch klappt extrem flüssig, das Scrollen geht mühelos von der Hand, wenn auch vielleicht einen winzigen Tick langsamer als bei der Touchscreen-Referenz des iPhone 4. Ungeschlagen bleibt das Desire HD hingegen beim Handy-Start. Mit der neuen Fastboot-Technik startet das Desire HD in nur 2,4 Sekunden. Ein ebenfalls gutes Ergebnis lieferte das HTC Desire HD beim Akku-Test. Bei voller GSM-Sendeleistung hielt die Lithium-Ionen-Batterie im Sprechbetrieb über 4 1/2 Stunden durch. Beim Dauer-Surfen schaffte es das Desire HD mit voller Helligkeit auf 4:30 Stunden.

Im Desire HD wurde eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Doppel-LED-Blitz integriert, die auch HD-Videos in 720p aufnimmt. Im Test zeigte die Kamera Licht und Schatten. Während die Außenaufnahmen überzeugten , waren die Innenaufnahmen zu farbintensiv und wirkten hierdurch teils unnatürlich. Auch in Sachen Akustik sind kleine Schwächen festzustellen. Beim Sprechtest trat ein leichtes Hintergrundrauschen auf. Beim Freisprechen machte der Lautsprecher mit Nebengeräuschen auf sich aufmerksam.

Bestens gewappnet ist das Desire HD für das mobile Internet. Per WLAN und ultraschnellem HSPA bei Datenraten bis zu 14,4 MBit/s im Download und 5,76 MBit/s im Upload ist man äußerst flott im Internet unterwegs. Über USB und WLAN kann das Desire HD sogar zu einem voll funktionsfähigen Internet-Modem umfunktioniert werden. Generell ist das Surfen im Web auf dem gut reagierenden multitouch-fähigen Riesen-Touchscreen eine wahres Vergnügen. Dank zahlreicher Internet-Widgets und entsprechender Apps entgehen keine Mails und Statusmeldungen.

Nutzer, die das Desire HD in Deutschland kaufen, erhalten auf dem Smartphone die Basis-Karte von TomTom vorinstalliert. Diese lässt sich zur Orientierung für Wegbeschreibungen, Routenplanung und als Info-Zentrale von POIs nutzen. Eine vollwertige Navigation mit akustischen Anweisungen stammt dagegen nicht von TomTom, sondern von Route 66. Über die Option -Premium-Navigation- lässt sich die Navigationssoftware freischalten und weltweit für 30 Tage gratis nutzen. Nach Ablauf dieser Testphase werden jedoch Lizenzgebühren verlangt. Alternativ steht für Android-Nutzer die Gratis-Navigation von Google Maps Navigation bereit. Satelliten waren im Test schnell gefunden.

Lediglich beim S-LCD-Screen müssen Nutzer etwas Nachsicht üben. Im Vergleich mit dem Retina-Display des iPhone 4 und insbesondere Samsungs Super-AMOLED-Screen beim Samsung Galaxy I9000 zieht das HTC Desire den Kürzeren. Das Display bietet zwar ordentliche Kontrast- und Helligkeitswerte, muss sich aber bei Display-Messungen hinter den vorgenannten Geräten einsortieren.

 

 

Samsung S5230 Star - Handyempfehlung des Monats Dezember 2010

Unglaublich aber wahr, dieses Handy war schonmal unsere Handyempfehlung des Monats und zwar im August 2009!!! Bemerkenswert ist, dass es sich seitdem ständig unter den beliebtesten und meist verkauften Geräten getummelt hat. Mittlerweile ist das Samsung S5230 für weniger als 100 Euro zu bekommen. Für dieses Geld bekommt der Käufer eine Menge geboten. Wir meinen die Anwender irren sich in der Masse nie und nehmen das zum Anlass, das Touchscreen-Hand kurz vor Weihnachten, nochmal nach oben zu schubsen.

Das Handy bietet einen 3,0-Zoll großen Touchscreen. Die Menüführung ist dank hübscher Illustrationen und verständlichen Beschriftungen schnell nachvollziehbar. Texte lassen sich auf dem Touchscreen recht schnell verfassen. Eine große Hilfe ist dabei die große QWERTZ-Tastatur, die zusätzlich zum üblichen T9-Eingabefeld zur Verfügung steht. Jede Menge individuelle Einstellmöglichkeiten bieten die über 40 verschiedenen Widgets, die Sie auf den drei Startscreens nach Lust und Laune verteilen können. Einen Hingucker bietet das Samsung S5230 mit dem Menüpunkt „Foto-Kontakte“. In einer Art Scrollbar können die Kontakte hier, ohne langes Suchen im Telefonbuch, direkt per Klick auf das entsprechende Foto des Kontakts ausgewählt werden. Als weitere Features stehen neben einer 3,2-Megapixel-Kamera auch ein ordentlicher MP3-Player, UKW-Radio, Bluetooth (A2DP) sowie ein erweiterbarer Speicher bis maximal 8 GByte zur Verfügung.

Beim Scrollen durch Menüpunkte oder beim Durchsuchen der Widget-Bar wird das Vergnügen mitunter etwas ausgebremst. Der schwache Scroll-Mechanismus ist dabei scheinbar ein allgemeines Samsung-Problem. Ohne UMTS ist das Samsung S5230 auch nur für kleinere Surftouren im mobilen Internet geeignet. Es bietet als Datenstandard lediglich EDGE mit maximal 220 kBit/sec. Fotos mit der integrierten Digicam sind von ausreichender Qualität.

 

 

Motorola defy - Handyempfehlung des Monats November 2010

Einen Monat vor Weihnachten setzen wir mal wieder ein Smartphone mit Touchscreen und Android-Betriebssystem auf unsere Empfehlungsliste. Im Gegensatz zur Konkurrenz zeichnet sich das Motorola Defy allerdings durch besondere Staub-, Kratz- und Schlagfestigkeit aus und soll zudem noch bis zu einer halben Stunde und einer Tiefe von einem Meter wasserdicht sein.

Die 800 MHz-CPU des Outdoor-Smartphones kann auf 512 MB RAM zugreifen. Das ist ausreichend, für aufwändige Apps aber etwas knapp bemessen. Der interne Speicher ist 2 GB groß und lässt sich per Micro-SD-Karten bis zu 32 GB erweitern. Ins Internet geht es mit HSDPA-Tempo. Der 3,7 Zoll-WVGA-Touchscreen stellt 480 x 854 Pixel dar. Das Motorola Defy verfügt weiterhin über eine 5 Megapixel-Kamera mit Blitz, Digitalzoom und Autofokus, sowie eine automatische Tastensperre, die aktiviert wird, sobald das Handy in der Tasche steckt. Beim Telefonieren soll CrystalTalk PLUS für eine optimale Gesprächsqualität sorgen: Über zwei Mikrofone samt Filtertechnik werden störende Hintergrundgeräusche unterdrückt und die Stimme verstärkt.

Als Betriebssystem ist Android 2.1 installiert. Darüber hat der Hersteller, wie schon beim Milestone, die Oberfläche Motoblur mit bis zu sieben Startbildschirmen und Widgets, die man vergrößern und verkleinern kann, gestülpt. Motoblur synchronisiert automatisch Emails, Nachrichten und Status-Updates aus sozialen Netzwerken und speichert die Daten auf einem Sicherheitsserver. Filter für eingehende Nachrichten, Emails und Statusmeldungen aus den sozialen Netzwerken lassen sich individuell anpassen.

Das Motorola Defy verfügt über einen Adobe Flash Lite 3 -fähigen Browser. Wer schnell einen Text schreiben möchte, kann im Swype-Modus mit einem leichten Ziehen des Fingers über die virtuelle Tastatur einfach Wörter eingeben.

 

 

Nokia N8 - Handyempfehlung des Monats Oktober 2010

Nun ist es soweit, das Nokia N8 ist in ersten Shops gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft verfügbar. Nokia bläst mit dem neuen Smartphone N8 zum Angriff und will verlorenes Terrain bei den Smartphones aufholen.

Unsere ersten Eindrücke haben uns bestärkt, das Gerät als Handyempfehlung im Oktober zu küren. Das Gerät liegt gut in der Hand und arbeitet in der Praxis, dank eingebautem Grafikbeschleuniger, sehr flott. Bei Smartphones von Nokia bisher ein Manko, öffnen sich gewählte Anwendungen nun schon nach nur einmaligem Berühren des Touchscreens. Dabei bleiben Oberflächen oder Icons wie gewohnt. Neu ist auch eine überarbeitete Multitasking-Funktion, die durch langes Drücken der Menü-Taste aufgerufen wird. Folgt man den Angaben des Herstellers können bis zu 20 Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden und per Taskmanager verwaltet werden. Aktive Anwendungen werden während dessen vollständig im Hintergrund weitergeführt. Auch die Bedienung des Displays mit mehreren Fingern klappt nun. Das Zoomen von Fotos funktioniert damit flott und flüssig.

Auch die Videofunktion per HDMI läuft eindrucksvoll. Ein HDMI-Adapter zum Anschluss des Handys an herkömmliche HDMI-Kabel st im ieferumfang enthalten. So können Clips ohne Probleme an einen Fernseher übertragen werden. Menüs und Anwendungen können so per Bildschirm angesehen werden. Als beste Handy-Digicam angekündigt, sind eine 12-Megapixel-Kamera und Xenon-Blitz integriert. Das 3,5-Zoll-Display löst 640 x 360 Pixel auf und liefert scharfe Bilder. Trotz AMOLED-Technik sehen wir bei der Anzeige der Fotos iPhone 4 oder das Samsung I9000 Galaxy S leicht im Vorteil. Mit 16 GB internem Speicher, der sich per microSD-Karte um weitere 32 GB aufstocken lässt, muss man sich keine Sorge um ausreichenden Speicherplatz machen. Dazu kommt, dass das Nokia N8 mit USB-Speichern umgehen kann. Die auf „USB On-the-Go“ getaufte Technik ermöglicht den Anschluss von USB-Sticks am Handy.

Features, wie integriertes GPS für kostenlose Nutzung des OVI-Kartenmaterials oder weitere Multimedia-Eigenschaften sind mittlerweile selbstverständlich. Wie vom Hersteller avisiert, liegen die ersten Preis um die 450 Euro. Das entspricht dem Preisniveau des Konkurrenten Samsung I9000 Galaxy S, liegt aber deutlich unter den Preisen des iPhones.

 

 

Nokia C5 - Handyempfehlung des Monats September 2010

Das Nokia C5 verzichtet gegen den Trend auf ein Touchscreen-Display und kann trotzdem oder vielleich gerade deswegen überzeugen. Nicht jeder Anwender möchte unbedingt ein Touchscreen und das Preis-Leistungs-Verhältnis weiß zu überzeugen. Kostenlose Navigation und HSDPA bei Preisen um die 150 Euro sind schon beachtlich.

Das Symbian-Handy wird ausschließlich über das Steuerkreuz navigiert, Eingaben werden über die große Zifferntastatur getätigt, was einigen Nutzern sehr entgegen kommen sollte. Unter der kompakten Form hatist allerdings die Display-Größe gelitten. Die Bildschirmdiagonalen von 2,2 Zoll ist etwas knapp. Die Nutzeroberfläche bietet dank Symbian S60 in der Version 3.2 gewohnten Komfort. Inklusive der Schnellzugriffleiste auf dem Startscreen sowie 2 Auswahltasten auf dem Navi-Cursor kann man insgesamt 9 Tasten mit Funktionen Ihrer Wahl belegen.

Zum Lieferumfang des Smartphones gehören Ovi Maps 3.0.3 sowie kostenlose Reiseführer von Michelin und Lonely Planet. In Verbindung mit dem eingebauten A-GPS-Empfänger dient das preiswerte Handy gleichzeitig als vollwertiges Navigationsgerät mit Kartenmaterial für mehr als 70 Länder. Ovi Maps bringt sowohl Autofahrer als auch Fußgänger per Sprachansage ohne Umwege von A nach B.

Internet-Verbindungen baut das C5 im HSDPA-Tempo auf und drückt beim Mail-Versand mittels HSUPA auf das Tempo. Leider gehört WLAN nicht zur Ausstattung des Gerätes. Der interne Speicher von 50 MB kann auf maximal 16 GB aufgestockt werden. Eine 2 GB-Speicherkarte ist im Lieferumfang schonmal enthalten. Durch die integrierte 3,2-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und zusätzlicher Frontkamera für Videotelefonate ist das Nokia C5 auch in diesem Bereich gut aufgestellt.

 

 

Samsung I9000 Galaxy S - Handyempfehlung des Monats August 2010

Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android sind groß im Kommen. Ein Kanidat aus dieser Kategorie ist das Samsung I9000 Galaxy S. Das Gerät fällt in erster Linie durch den 4 Zoll großen Touchscreen auf, welches durch sein Super-AMOLED-Display mit Schärfe und Farbwiedergabe beeindruckt. So lässt es selbst das Apple iPhone 4 blass aussehen. Der multitouchfähige kapazitive Touchscreen reagiert zügig auf Fingerbefehle. Tastatureingaben tätigt man über eine virtuelle QWERTZ-Tastatur oder alternativ per "Swype-Technik". Bei Swype fährt man mit einem Eingabestift (bzw. mit dem Finger) über die dargestellte Tastatur auf dem Bildschirm, ohne den Stift/Finger von der Tastatur abzusetzen. Erst nach dem letzten Buchstaben eines Wortes nimmt man den Finger von der Tastatur. Das Drücken der Leertaste kann man sich dadurch auch noch sparen. Das riesigeDisplay lädt natürlich zum Surfen per HSPA oder WLAN ein.

Auch sonst bietet das Samsung I9000 Galaxy S eine üppige Ausstattung. Die 5-Megapixel-Kamera schießt trotz fehlendem LED-Blitz äußerst ansprechende Fotos mit guter Schärfe und schönen Farben. Außerdem können auch HD-Videos in 720p mit 30 Frames pro Sekunde aufgenommen werden. Weiterhin bietet das Smartphone einen MP3-Player (inkl. In-Ear-Kopfhörern), Bluetooth 3.0, USB 2.0, Videotelefonie und einen 8 GB großen internen Speicher. Dieser kann mit einer microSD-Karte um maximal 32 GB erweitert werden. Eine mehr als ordentliche Leistung lieferte der Lithium-Polymer-Akku, was ja nicht immer eine Stärke der Südkoreaner war. Bei vollem Sprechbetrieb hält dieser ca. 6 Stunden.

Das Smartphone läuft unter dem Google-Betriebssystem Android 2.1, angetrieben von einem 1-GHz-Prozessor. Über das Android-OS legt Samsung noch sein praktisches User Interface TouchWiz 3.0. So kann man bis zu 7 individuell gestaltbare Homescreens nutzen. Das Hauptmenü erscheint im iPhone-Look mit Icon- und Dockleiste am unteren Bildschirmrand. Mit dem integrierten A-GPS-Empfänger und der kostenlosen Google Maps Navigation ersetzt das Gerät nicht zuletzt durch sein großes Display ein echtes Navigationsgerät.

 

 

Samsung S8500 Wave - Handyempfehlung des Monats Juli 2010

Das Das Samsung S8500 Wave ist im oberen Segment positioniert. Für derzeit knapp 300 Euro bekommt der Kunde eine schicke 11 mm Hülle mit einer Akkuabdeckung aus Metall, die sehr gut verarbeitet und hochwertig wirkt. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen. Beim Display setzt Samsung bei diesem Modell zum 1. Mal ein sogenanntes Super-Amoled-Display ein, das bei weniger Stromverbrauch noch mehr Kontrast und Schärfe bringen soll. Dieses Versprechen hält das Wave auch, denn Leuchtkraft, Farben und die plastische Darstellung setzen tatsächlich Maßstäbe. Zudem ist der kapazitive Touchscreen sehr leicht zu betätigen und reagiert zuverlässig auf Eingaben. Ganz frei von Reflexionen ist allerdings auch die neue Technologie nicht. Mit einer Diagonale von 7,8 cm wird das Smartphone von der Konkurrenz etwas abgehängt. Das iPhone bietet hier beispielsweise fast 9 cm. Für die Darstellung der meisten Inhalte reicht die Anzeige des Wave aber aus, zumal es dafür kompakter und leichter ist.

Die virtuelle Tastatur ist ausreichend groß. Richtig schnell ist der 1-GHz-Prozessor, der sogar Multitasking mit mehreren Anwendungen zulässt. Das neue Bada-Betriebssystem, das hier zum Einsatz kommt, erinnert optisch stark an Android, vor allem dank der seitlich verschiebbaren Homescreens und des Hauptmenüs mit Icons. Über die Bildschirme können Widgets und Zugriffe nach Wunsch des Anwenders verteilt werden. Das Hauptmenü ist über die zentrale Taste unter dem Display zu erreichen, dazu gibt es noch 2 klassische Telefontasten, wodurch die Bedienung erheblich vereinfacht wird.

Gut ist auch die Ausstattung: Die Kamera schießt mit 5 Mepapixel scharfe und farbechte Bilder mit minimaler Auslöseverzögerung. Die Fotoleuchte ist sehr hell. Bei der Videoqualität ist das Wave dank einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ebenfalls erstklassig. Für den schnellen Datenverkehr ist zwar WLAN mit dem neuen n-Standard an Bord, dafür ist der schnelle Upload per UMTS-Standard HSUPA nicht möglich. Im Downlink werden per HSDPA bis zu 3,6 MBit/s erreicht. Überzeugen kann auch der Akku, der selbst bei starker Beanspruchung mehrere Tage durchhält und einer der ausdauerndsten für Touchscreen-Smartphones überhaupt ist. Dies war bisher nicht unbedingt eine Stärke der Koreaner.

 

 

Nokia 2710 Navigation Edition - Handyempfehlung des Monats Juni 2010

Navigation mit dem Handy bekommt durch die beginnende Reisesaison zusätzlichen Aufwind. Sie bringt einen nicht nur sicher an das Urlaubsziel, sondern hilft beispielsweise dem Fußgänger sich in der fremden Stadt zurecht zu finden und das zu erschwinglichen Preisen. Im Mai haben wir das Nokia 2710 Navigation Edition bereits für weniger als 100 Euro gesehen. Für diesen Preis gibt es wohlgemerkt ein schickes Handy mit integriertem GPS und kostenloser Lizenz für weltweite Navigation mit Nokia Ovi Maps.

Die Lizenz gilt für die gesamte Lebensdauer des Mobiltelefons, wobei es spezielles Kartenmaterial für 200 Länder gibt. Kostenlose Update bei Erscheinen neuer Software- und Kartenversionen sind in der Lizenz ebenfalls mit enthalten. Das Basismaterial kommt auf einer Speicherkarte mit einer Kapazität von 2 GB. Die Darstellung der Navigation erfolgt auf einem 2,2 Zoll Display, welches natürlich gerade für die Anwendung im Auto etwas klein ausfällt. Zur Orientierung verfügt das Handy zudem über einen integrierten Kompass.

Die Grundausstattung des Nokia 2710 Navigation Edition ist solide, wie man es von anderen Geräten des Herstellers in dieser Preisklasse kennt. Dazu gehören eine 2-Megapixel-Kamera, ein Radio und eine Schnittstelle für 3,5mm-Klinkenstecker. Bei der Datenübertragung unterstützt das Handy EDGE und Bluetooth, besitzt aber keine UMTS-Befähigung. Der Akku hält 18 Tage im Stand-by-Modus, während Dauergespräche auf etwas mehr als 4 Stunden beschränkt sind.

 

 

Sony Ericsson Xperia X10 - Handyempfehlung des Monats Mai 2010

Mit dem Sony Ericsson Xperia X10 hat die schwedisch-japanische Mobilfunkkooperation sicherlich wieder den Geschmacksnerv einiger User getroffen. Das Smartphone liegt mit einem großen 4-Zoll Touchscreen-Display und vetretbarer Tiefe von 13 mm genau im Trend der Zeit. Und es bietet noch einiges mehr. Erste Eindrücke des Smartphones kann man im Blog des Herstellers sammeln. Hier sind Bilder und ein Video online gestellt worden, die mit der integrierten 8-Megapixel-Kamera gemacht wurden. Die Foto-Qualität ist selbst mit der Prototypen-Software schon beeindruckend. Das Video wirkt aber leicht unscharf. Dafür ist es mit WVGA-Auflösung (800x480 Pixel) und 28 Bildern pro Sekunde aufgenommen worden. Gut erkennbar ist auch der Bildstabilisator. Darüber hinaus verfügt die Kamera über eine LED-Fotoleuchte, Gesichtserkennung sowie Touch-Autofokus.

Der Touchscreen kapazitiv und hat eine Auflösung von 854x480 Pixel. Ein 1 Gigahertz schneller Prozessor treibt das Google-Betriebssystem Android an, das Sony Ericsson mit seiner eigenen Oberfläche UX überzogen hat. WLAN, GPS, HSDPA und HSUPA sind vorhanden und können bei einem Smartphone dieser Preisklasse sicherlich auch vorausgesetzt werden. Die umfangreiche Ausstattung wird durch eine 3,5-Millimeter-Buchse und ein UKW-Radio mit RDS komplettiert. Der interne Speicher ist 1 Gigabyte groß und kann mit microSD-Karten aufgerüstet werden. Eine 8 Gigabyte große Karte ist bereits im Lieferumfang enthalten. Der Akku ist 1500 mAh stark.

 

 

Nokia X6 - Handyempfehlung des Monats April 2010

Marktführer Nokia hat nun auch den Rückstand in Sachen Design aufgeholt. Flache Handys mit großem Display und Touchscreen waren bei den Finnen vor einigen Monaten noch Mangelware. Mit dem Nokia X6, dem neuen Aushängeschild von Nokias auf Musik getrimmter X-Reihe, wird auch diesem Trend Rechnung getragen. Zielgruppe des Smartphones sind jedoch in erster linie Musikfans. So findet erhält der Käufer nicht nur einen klappbaren Bügel-Kopfhörer, der für einen klaren Sound sorgt, im Lieferumfang. Mit der Flatrate -Comes with Music- kann zudem ein Jahr gratis in Nokias Music-Store geshoppt weren. Die Songs aus dem Shop lassen sich bequem per WLAN oder HSDPA in solider Geschwindigkeit mit maximal 3,6 MBit/s downloaden. Für ausreichend Platz sorgt ein 16 oder 32 GB großer Flash-Speicher. Das lässt den fehlenden Slot für externe Speicherkarten recht gut verkraften. ID3-Tags, Sortierfunktion, Equalizer, 3,5-Millimeter Klinkenbuchse sind wie bei allen ordentlichen Musik-Handys auch beim schnittigen X6 vorhanden. Zudem bietet es ein integriertes UKW-Radio.

Das Nokia X6 bedient aber, dank 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und 2 lichtstarken LED, auch andere Bedürfnisse. Auch den Angriff in Sachen Navigation geht das Smartphone mit. Mit dem integrierten GPS führt das Gerät in 74 Ländern gratis ans Ziel.Navigations-Lizenzen fallen seit Neustem nicht mehr an. Das Gratis-Komplettpaket macht die Navigation mit kompatiblen Nokias Handys derzeit konkurrenzlos.

Zur Bedienung bietet das X6 als erstes Nokia-Handy einen kapazitiven Touchscreen, der mehr Finger-Feeling beim Steuern durchs Menü verspricht. Ein Schritt in die richtige Richtung, an den Komfort und Qualität eines iPhone-Displays kommt die kapazitive Premiere im X6 dennoch nicht heran. Immerhin wird so das Scrollen durch Listen erleichtert, indem man sanft per Fingerkuppe senkrecht übers kontrastreiche Display streicht. Damit ist das Nokia X6 dem 5800 XpressMusic in Sachen Bedienkomfort überlegen. Auch das Hin- und Herschieben von Kartenansichten im Navi-Modus klappt so besser. Das 71 x 40 mm große Display bietet eine gute Übersicht der Menüs. Hilfreich sind auch die vielen Personalisierungsmöglichkeiten, eine effektive Bedienung sowie zig Telefon-, Nachrichten- und Organizer-Funktionen.

 

 

Nokia 2730 classic - Handyempfehlung des Monats März 2010

Was soll ein Handy eigentlich alles können? Diese Frage wird sicherlich jeder anders beantworten. Ist es für die Einen eine Digicam mit hochauflösender Linse, muss es für die Anderen ein integriertes GPS sein. Wir haben bei unserer Handyempfehlung in diesem Monat nach einem schicken Design, einfacher Handhabung, einer Digicam für den schnellen Schnappschuss, Bluetooth für die Freisprecheinrichtung und einem schnellen Datenübertragungsstandard für das mobile Internet geschaut. Ach ja, günstig im Preis sollte es auch noch sein.

Gefunden haben wir das Nokia 2730 classic für Preise um die 80 Euro. Dafür hat das Handy eigentlich alles, was man im Jahr 2010 erwarten sollte. Quadband und UMTS machen das Handy weltweit einsetzbar. Einen Browser findet man natürlich auch. Das 2 Zoll große Display löst mit 320 x 240 Pixel sehr klar und deutlich auf und setzt sich von anderen Handys in der Preisklasse schon deutlich ab. Zusätzlich findet sich in der Ausstattungsliste noch ein MP3-Player, ein FM-Radio und eine 3.5 mm-Klinke für standardisierte Kopfhörer. Die 2-Megapixel-Kamera mit Videofunktionen komplettiert dieses Angebot. Für diese Anwendungen steht ein interner Speicher von 30 MB bereit. Zusätzlich ist die Speichererweiterung mit einer microSD-Karte möglich, wobei sich eine 1-GB-Karte bereits im Lieferumfang befindet. Neben Ovi Mail und Nokia Lifetool Apps lassen sich auch andere Java-Anwendungen installieren. Für den Datentransfer von um zum Computer stehen Bluetooth und Micro-USB-Kabel zur Verfügung.

 

 

Motorola Milestone - Handy des Monats Februar 2010

Endlich ein neues Lebenszeichen von Motorola. Das Milestone ist der gelungene Versuch eines Comebacks auf dem Handy-Markt. Es bietet als erstes Gerät Android in der aktuellen Version 2.0. Das Smartphone bietet ein großes Touchscreen in Kombination mit einer klappbaren QWERTZ-Tastatur. Das Display des Milestone lässt sich jedoch nicht klappen, so dass Tastatur und Anzeige auf gleichem Niveau liegen. Das Gerät lässt sich über den Mini-USB-Anschluss laden.

Auffällig ist das opulente Display mit 9,4 Zentimeter Diagonale. Die Qualität ist mit einer Auflösung von mindestens 480 x 800 Pixel sehr gut. Ein Stift zur Bedienung ist nicht mehr nötig, denn die Schaltfläche ist groß genug, um mit einem Finger bedient werden zu können. Das Milestone bietet 3 verschiedene Startbildschirme, über die Symbole und Widgets nach Belieben verteilt werden können und zwischen denen der Anwender per Fingerstrich wechseln kann. Beim Surfen erweist sich das Motorola mit seiner Multitouch-Bedienung sehr komfortabel und hat auch einen rasanten Browser. Auch in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit und Speicher kann man zufrieden sein. Das Herz des Motorola soll 550 Megahertz erreichen, so gibt es in der Realität kaum Verzögerungen. Die Speicherkapazität von 8 GB wird durch die beigelegte MicroSD-Karte bereitgestellt. Hier stört etwas, dass zum Tausch der Speicherkarte sogar der Akku entnommen werden muss. Das Smartphone hat WLAN und schnelle Datenzugriff per HSUPA. Es erreicht dabei die derzeit in deutschen Netzen möglichen Höchstgeschwindigkeiten im Down- und Uplink, theoretisch wären es sogar 10 und 5,76 MBit/s.

Die Kamera hat 5 Megapixel Auflösung, wobei die Qualität der Bilder etwas enttäuscht. Das leidige Smartphone-Thema Akku ist durch die ordentliche Leistung des Milestones zu vernachlässigen. Es muss bei intensiver Benutzung im Schnitt alle zwei Tage ans Netz. Das Samsung schneidet mit seinem voluminösen 1.500-mAh-Akku hier klar über dem Durchschnitt ab, da es mehrere Tage durchhält.

Das Milestone stellt ein gelungenes Comeback für Motorola dar, es kann mit den anderen Android-Handys auf Anhieb mithalten und bietet einige neue Ideen. Durch die Tastatur setzt es eigene Akzente. Die Funktionsvielfalt lässt dabei selbst ein aktuelles iPhone alt aussehen.

 

 

Nokia 5230 XpressMusic - Handy des Monats Januar 2010

Das Nokia 5230 XpressMusic bietet eigentlich alles, was der anspruchsvolle User heute von einem Handy erwartet. Schnelle Datenübertragung dank ein Touchscreen-Display, HSDPA, Bluetooth und ein integriertes GPS-Modul für Navigation. Bei erschwinglichen Preisen von derzeit etwas über 150 Euro kann man da auf ein paar Megapixel bei der Kamera verzichten. Die vorhandenen 2 Megapixel sind allemal ausreichend für einen schnellen Schnappschuß.

Aber der Reihe nach! So verfügt das Nokia 5230 also über einen eingebauten GPS-Empfänger mit A-GPS-Unterstützung. Dazu installiert der Hersteller auf dem Handy das Programm "Ovi Karten". Der Nutzer kann sich damit unterwegs den aktuellen Standpunkt auf einer zwei- oder dreidimensionalen Karte anzeigen lassen. Verbindung zu anderen Handys oder Computern nimmt das Gerät über Bluetooth auf. Unterwegs empfängt es Daten aus dem Internet dank UMTS mit HSDPA-Unterstützung mit bis zu 3,6 Mbit/s. Verzichten müssen Käufer des Nokia 5230 dafür auf WLAN, was man in dieser Preisklasse sicherlich auch verschmerzen kann. Beim Betriebssystem setzt Nokia auf das bewährte Symbian OS mit der Benutzeroberfläche S60 5th Edition, wie sie in den meisten aktuellen Nokia-Handys zum Einsatz kommt. Der eingebaute MP3-Player erlaubt das Abspielen von Musik, die über einen 3,5-Millimeter-Kopfhörer-Anschluss, ein Bluetooth-Headset oder alternativ über einen internen Lautsprecher ausgegeben wird. Nokia plant, das 5230 auch in einer "Comes-with-Music-Edition" auf den Markt zu bringen. Diese umfasst einen einjährigen, unbegrenzten Zugang auf den Music-Store von Nokia.

 

 

Das Samsung S8000 Jet - Handy des Monats Dezember 2009

2009 war ohne Zweifel das Jahr der Touchscreen-Handys. So ist es nur konsequent, wenn auch die letzte Handyempfehlung in diesem Jahr aus diesem Segment kommt. Das Samsung S8000 Jet trägt den Beinamen nicht umsonst Ein Prozessor mit stolzen 800 MHz arbeitet Jet und sorgt für rasantes Arbeitstempo. Dazu setzt Samsung bei diesem Gerät erstmals auf die überarbeitete Benutzeroberfläche Touch Wiz 2.0, die für mehr Fingerfertigkeit steht. Viele Zig Zusatzprogramme (Widgets) schmücken auf Wunsch den Homescreen für den direkten Zugriff, beispielsweise auf YouTube, GoogleMaps u.a. Ein DivX-Player verspricht Videospaß und bei Foto-Shootings kommt eine 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Da darf natürlich auch ein internes GPS-Modul nicht fehlen. Für derzeitige Preise unter 300 Euro wird hier eine Menge Technik fürs Geld geboten.

Mit den Telefon- und Organizer-Funktionen im Jet bekommen Sie den mobilen Alltag gut in den Griff. Es funkt in nahezu allen GSM-Netzen. Das Adressbuch fasst 2.000 Einträge samt Gruppenfunktion. Selbst definierbare Klingeltöne finden sich ebenso wie sechs veränderbare Umgebungsprofile im Handy. Kalender, Notizblock, vollwertiger E-Mail-Client und Outlook-Sync über die beigelegte Software stehen ebenfalls auf dem Programm. Mit den Widgets klotzt das Handy und ermöglicht direkte Zugänge zu zahlreichen Applikationen direkt vom Homescreen aus. Der neue hauseigene Internet-Browser Dolfin macht einen guten Eindruck. Er wirkt eingängig, lässt sich gut bedienen und arbeitet stabil. So lassen sich bis zu fünf Fenster gleichzeitig öffnen und anzeigen.

Aber auch die Multimediafunktionen wie klangstarke Musik-Player im Jet überzeugen. Songs lassen sich direkt vom XP-Rechner aufs Handy schieben. Auch mit Videos versteht das Jet umzugehen, setzt sogar auf einen DivX-Player mit guter Wiedergabe-Qualität und erspart dem Nutzer so manches Umkonvertieren von Filmen aus dem Internet. Die Radiofunktion rundet diese Rubrik ab.

 

 

Sony-Ericsson Aino - Handy des Monats November 2009

Sony-Ericsson hat, wie Marktführer Nokia, den Markttrend zum Touchsreen-Handy etwas verschlafen. Hier haben LG und Samsung einiges am Markt aufgeholt. Nun will man es aber bei Sony-Ericsson wissen. Zum Beispiel mit dem neuen Aino, mit 8-Megapixel-Kamera, Touchscreen, HSDPA, WLAN, A-GPS hält die Ausstattungsliste locker mit anderen Smartphones mit und punktet dabei zusätzlich mit schickem Design.

Das Sony Ericsson Aino enthält alle Must-Have-Features aktueller Handys. Für die Navigation bringt das Handy einen A-GPS-Empfänger und die Navi-Software Wisepilot mit. Nach der ersten Aktivierung steht Ihnen die Offboard-Navigation 30 Tage zum Testen zur Verfügung.

Der Slider liegt gut in der Hand, ist sehr ordentlich verarbeitet und macht einen edlen Eindruck. Auch der Lieferumfang fällt großzügig aus. Enthalten sind In-Ear-Headset mit 3,5mm-Klinkenstecker und passendem Bluetooth-Empfänger. Dieser koppelt sich automatisch mit dem Handy, sobald er eingeschaltet ist. Eine 8 GByte große microSD-Karte steckt bereits im Handy. Außerordentlich gefällt Walkman-Player. Der Klang kommt über das prima sitzende In-Ear-Headset satt und klar herüber und lässt sich dank Equalizer noch weiter verfeinern.

Das Aino verfügt über HSDPA und WLAN, wobei die Ladezeiten beim Surfen nicht überzeugen können. Das Aino fällt mit seinen Maßen von 114 x 50 x 16 Millimetern und einem Gewicht von 136 Gramm etwas groß und schwer aus. Die 8-Megapixel-Kamera arbeitet flott, das Handy braucht einige Sekunden, bis es das Bild gespeichert hat. Der Touchscreen ist nur eingeschränkt, bei zugeschobenen Handy verfügbar.

Bei Preisen zwischen 300 und 400 Euro bekommt der Kunde mit einem Handy mit schicker Optik, aktuellen Datenraten, sehr gutem Musik-Player, ausdauerndem Akku und Navifunktion, eine Menge für sein Geld.

 

 

Sony Ericsson W595 – Handy des Monats Oktober 2009

Das Sony Ericsson W595 überzeugt in erster Linie durch sein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Nur wenige Handys in diesem Preissegment verfügen beispielsweise über den Datenturbo HSDPA. Das schicke Slider-Handy fällt auch durch seine Designs ins Auge.

Pluspunkte sammelt das Handy zunächst mit der logischen Menüführung sowie kontraststarkem Display. Dazu hat das W595 Platz für zwei Kopfhörer. Stark ist das prall gefüllte Featurepaket des W595, das sich wahrlich nicht verstecken muss. Das Anwendungsmenü bietet beispielsweise den Schrittzähler "Walk Mate".

Auch sonst hat der Slider hat alles an Bord, was man sich nur wünschen kann. Neben den Datenturbos HSDPA und EDGE ist auch der Kurzstreckenfunk Bluetooth inklusive dem Stereo-Audio-Profil dabei. Nur einen GPS-Empfänger müsste man bei Bedarf zukaufen und extern anbinden. Der Adressspeicher fasst üppige 1000 Einträge, für Unterhaltung ist mit Spielen sowie Bild- und Videobearbeitungsprogrammen gesorgt. Fotos schießt das W595 mit einer 3,2-Megapixel-Kamera, die zwar ohne Autofokus und Fotolicht daherkommt, aber trotzdem für bei Sony Ericsson gewohnt ordentliche Schnappschüsse sorgt.

Wie es sich für ein Walkman-Modell gehört, trumpft der Slider mit starken musikalischen Fähigkeiten auf. So bringt das mitgelieferte Headset ordentlichen Klang in die Ohren, allerdings sitzt dieses etwas unbequem. Wer hier tauschen will, kann über den mitgelieferten Adapter auch jedes andere handelsübliche Headset mit 3,5-mm-Klinke einstöpseln oder sogar ein zweites dazu. So kann man zu zweit den Songs lauschen, die auf der beiliegenden 2-Gigabyte-Speicherkarte reichlich Platz finden. Die Songerkennung TrackID, ein Equalizer und ein UKW-Radio runden die Sound-Ausstattung ab. Im Labor bewies das W595 Steherqualitäten und blieb im UMTS-Betrieb bis zu 19 Tage auf Empfang, im GSM-Einsatz macht es zwei Tage früher schlapp. Auch die Gesprächszeit geht hier in Ordnung, im UMTS-Betrieb ist bereits nach 2 Stunden Feierabend. Dafür kann die Sende- und Empfangsqualität im GSM-Einsatz ebenso überzeugen wie die klare und gut verständliche Akustik. Wer mit UMTS Probleme hat, sollte also auf reinen GSM-Empfang umschalten.

 

 

Nokia 2760 - Handy des Monats September 2009

Nach mehreren Handyempfehlungen aus dem höherpreisigen Bereichen, möchten wir in diesem Monat mal wieder auf ein Handy aus dem Einsteigersegment aufmerksam machen. Das Nokia 2760 ist ein elegantes Klapphandy. Es zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit und eine besonders gute Gesprächslautstärke aus. Auch bei unruhiger Umgebung steht einem Telefongespräch also nichts im Wege. Die Tastaturanordnung stellt auch für den älteren Nutzer oder größere Finger kein Problem dar. Mit der VGA-Kamera ist die Aufnahme von Bildern und Videos möglich. Ein integriertes Radio und Spiele, wie der Nokia-Klassiker „Snake“ sorgen auch unterwegs für Unterhaltung. Trotz des geringen Preises ist die Datenübertragungen auch per Bluetooth möglich. So kann das Handy mit gängigen Freisprecheinrichtungen im Auto verbunden werden. Über den WAP 2.0 Browser kann man mit dem UMTS-fähigen Handy auf Internet und E-Mails zugreifen.

 

 

Samsung S5230 Star - Handy des Monats August 2009

Die Nachfrage nach Touchscreenhandys ist ungebrochen. Zumal es nun auch einige passable Geräte in erschwinglichen Regionen bis 150 Euro gibt. Neben dem im Juni vorgestellten LG KP500 Cookie, möchten wir in diesem Monat das Samsung S5230 Star vorstellen. Das Handy bietet ein hübsches und gut verarbeitetes Gehäuse mit einem großen 3,0-Zoll-Touchscreen. Die Testwerte für Helligkeit und Kontrast können überzeugen. Die Menüführung ist dank hübscher Illustrationen und verständlichen Beschriftungen schnell nachvollziehbar. Texte lassen sich auf dem Touchscreen recht schnell verfassen. Eine große Hilfe ist dabei die große QWERTZ-Tastatur, die zusätzlich zum üblichen T9-Eingabefeld zur Verfügung steht. Jede Menge individuelle Einstellmöglichkeiten bieten die über 40 verschiedenen Widgets, die Sie auf den drei Startscreens nach Lust und Laune verteilen können. Einen Hingucker bietet das Samsung S5230 mit dem Menüpunkt „Foto-Kontakte“. In einer Art Scrollbar können die Kontakte hier, ohne langes Suchen im Telefonbuch, direkt per Klick auf das entsprechende Foto des Kontakts ausgewählt werden. Als weitere Features stehen neben einer 3,2-Megapixel-Kamera auch ein ordentlicher MP3-Player, UKW-Radio, Bluetooth (A2DP) sowie ein erweiterbarer Speicher bis maximal 8 GByte zur Verfügung.

Aufgrund des geringeren Preises muss man gegenüber einem iPhone oder dem Nokia N97 auf etwas Bequemlichkeit verzichten. Beim Scrollen durch Menüpunkte oder beim Durchsuchen der Widget-Bar wird das Vergnügen mitunter etwas ausgebremst. Der schwache Scroll-Mechanismus ist dabei scheinbar ein allgemeines Samsung-Problem. Ohne UMTS ist das Samsung S5230 auch nur für kleinere Surftouren im mobilen Internet geeignet. Es bietet als Datenstandard lediglich EDGE mit maximal 220 kBit/sec. Fotos mit der integrierten Digicam sind von ausreichender Qualität.

 

 

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