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Handy-EmpfehlungNokia 2730 classic - Handyempfehlung des Monats März 2010 Was soll ein Handy eigentlich alles können? Diese Frage wird sicherlich jeder anders beantworten. Ist es für die Einen eine Digicam mit hochauflösender Linse, muss es für die Anderen ein integriertes GPS sein. Wir haben bei unserer Handyempfehlung in diesem Monat nach einem schicken Design, einfacher Handhabung, einer Digicam für den schnellen Schnappschuss, Bluetooth für die Freisprecheinrichtung und einem schnellen Datenübertragungsstandard für das mobile Internet geschaut. Ach ja, günstig im Preis sollte es auch noch sein. Gefunden haben wir das Nokia 2730 classic für Preise um die 80 Euro. Dafür hat das Handy eigentlich alles, was man im Jahr 2010 erwarten sollte. Quadband und UMTS machen das Handy weltweit einsetzbar. Einen Browser findet man natürlich auch. Das 2 Zoll große Display löst mit 320 x 240 Pixel sehr klar und deutlich auf und setzt sich von anderen Handys in der Preisklasse schon deutlich ab. Zusätzlich findet sich in der Ausstattungsliste noch ein MP3-Player, ein FM-Radio und eine 3.5 mm-Klinke für standardisierte Kopfhörer. Die 2-Megapixel-Kamera mit Videofunktionen komplettiert dieses Angebot. Für diese Anwendungen steht ein interner Speicher von 30 MB bereit. Zusätzlich ist die Speichererweiterung mit einer microSD-Karte möglich, wobei sich eine 1-GB-Karte bereits im Lieferumfang befindet. Neben Ovi Mail und Nokia Lifetool Apps lassen sich auch andere Java-Anwendungen installieren. Für den Datentransfer von um zum Computer stehen Bluetooth und Micro-USB-Kabel zur Verfügung.
Motorola Milestone - Handy des Monats Februar 2010 Endlich ein neues Lebenszeichen von Motorola. Das Milestone ist der gelungene Versuch eines Comebacks auf dem Handy-Markt. Es bietet als erstes Gerät Android in der aktuellen Version 2.0. Das Smartphone bietet ein großes Touchscreen in Kombination mit einer klappbaren QWERTZ-Tastatur. Das Display des Milestone lässt sich jedoch nicht klappen, so dass Tastatur und Anzeige auf gleichem Niveau liegen. Das Gerät lässt sich über den Mini-USB-Anschluss laden. Auffällig ist das opulente Display mit 9,4 Zentimeter Diagonale. Die Qualität ist mit einer Auflösung von mindestens 480 x 800 Pixel sehr gut. Ein Stift zur Bedienung ist nicht mehr nötig, denn die Schaltfläche ist groß genug, um mit einem Finger bedient werden zu können. Das Milestone bietet 3 verschiedene Startbildschirme, über die Symbole und Widgets nach Belieben verteilt werden können und zwischen denen der Anwender per Fingerstrich wechseln kann. Beim Surfen erweist sich das Motorola mit seiner Multitouch-Bedienung sehr komfortabel und hat auch einen rasanten Browser. Auch in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit und Speicher kann man zufrieden sein. Das Herz des Motorola soll 550 Megahertz erreichen, so gibt es in der Realität kaum Verzögerungen. Die Speicherkapazität von 8 GB wird durch die beigelegte MicroSD-Karte bereitgestellt. Hier stört etwas, dass zum Tausch der Speicherkarte sogar der Akku entnommen werden muss. Das Smartphone hat WLAN und schnelle Datenzugriff per HSUPA. Es erreicht dabei die derzeit in deutschen Netzen möglichen Höchstgeschwindigkeiten im Down- und Uplink, theoretisch wären es sogar 10 und 5,76 MBit/s. Die Kamera hat 5 Megapixel Auflösung, wobei die Qualität der Bilder etwas enttäuscht. Das leidige Smartphone-Thema Akku ist durch die ordentliche Leistung des Milestones zu vernachlässigen. Es muss bei intensiver Benutzung im Schnitt alle zwei Tage ans Netz. Das Samsung schneidet mit seinem voluminösen 1.500-mAh-Akku hier klar über dem Durchschnitt ab, da es mehrere Tage durchhält. Das Milestone stellt ein gelungenes Comeback für Motorola dar, es kann mit den anderen Android-Handys auf Anhieb mithalten und bietet einige neue Ideen. Durch die Tastatur setzt es eigene Akzente. Die Funktionsvielfalt lässt dabei selbst ein aktuelles iPhone alt aussehen.
Nokia 5230 XpressMusic - Handy des Monats Januar 2010 Das Nokia 5230 XpressMusic bietet eigentlich alles, was der anspruchsvolle User heute von einem Handy erwartet. Schnelle Datenübertragung dank ein Touchscreen-Display, HSDPA, Bluetooth und ein integriertes GPS-Modul für Navigation. Bei erschwinglichen Preisen von derzeit etwas über 150 Euro kann man da auf ein paar Megapixel bei der Kamera verzichten. Die vorhandenen 2 Megapixel sind allemal ausreichend für einen schnellen Schnappschuß. Aber der Reihe nach! So verfügt das Nokia 5230 also über einen eingebauten GPS-Empfänger mit A-GPS-Unterstützung. Dazu installiert der Hersteller auf dem Handy das Programm "Ovi Karten". Der Nutzer kann sich damit unterwegs den aktuellen Standpunkt auf einer zwei- oder dreidimensionalen Karte anzeigen lassen. Verbindung zu anderen Handys oder Computern nimmt das Gerät über Bluetooth auf. Unterwegs empfängt es Daten aus dem Internet dank UMTS mit HSDPA-Unterstützung mit bis zu 3,6 Mbit/s. Verzichten müssen Käufer des Nokia 5230 dafür auf WLAN, was man in dieser Preisklasse sicherlich auch verschmerzen kann. Beim Betriebssystem setzt Nokia auf das bewährte Symbian OS mit der Benutzeroberfläche S60 5th Edition, wie sie in den meisten aktuellen Nokia-Handys zum Einsatz kommt. Der eingebaute MP3-Player erlaubt das Abspielen von Musik, die über einen 3,5-Millimeter-Kopfhörer-Anschluss, ein Bluetooth-Headset oder alternativ über einen internen Lautsprecher ausgegeben wird. Nokia plant, das 5230 auch in einer "Comes-with-Music-Edition" auf den Markt zu bringen. Diese umfasst einen einjährigen, unbegrenzten Zugang auf den Music-Store von Nokia.
Das Samsung S8000 Jet - Handy des Monats Dezember 2009 2009 war ohne Zweifel das Jahr der Touchscreen-Handys. So ist es nur konsequent, wenn auch die letzte Handyempfehlung in diesem Jahr aus diesem Segment kommt. Das Samsung S8000 Jet trägt den Beinamen nicht umsonst Ein Prozessor mit stolzen 800 MHz arbeitet Jet und sorgt für rasantes Arbeitstempo. Dazu setzt Samsung bei diesem Gerät erstmals auf die überarbeitete Benutzeroberfläche Touch Wiz 2.0, die für mehr Fingerfertigkeit steht. Viele Zig Zusatzprogramme (Widgets) schmücken auf Wunsch den Homescreen für den direkten Zugriff, beispielsweise auf YouTube, GoogleMaps u.a. Ein DivX-Player verspricht Videospaß und bei Foto-Shootings kommt eine 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Da darf natürlich auch ein internes GPS-Modul nicht fehlen. Für derzeitige Preise unter 300 Euro wird hier eine Menge Technik fürs Geld geboten. Mit den Telefon- und Organizer-Funktionen im Jet bekommen Sie den mobilen Alltag gut in den Griff. Es funkt in nahezu allen GSM-Netzen. Das Adressbuch fasst 2.000 Einträge samt Gruppenfunktion. Selbst definierbare Klingeltöne finden sich ebenso wie sechs veränderbare Umgebungsprofile im Handy. Kalender, Notizblock, vollwertiger E-Mail-Client und Outlook-Sync über die beigelegte Software stehen ebenfalls auf dem Programm. Mit den Widgets klotzt das Handy und ermöglicht direkte Zugänge zu zahlreichen Applikationen direkt vom Homescreen aus. Der neue hauseigene Internet-Browser Dolfin macht einen guten Eindruck. Er wirkt eingängig, lässt sich gut bedienen und arbeitet stabil. So lassen sich bis zu fünf Fenster gleichzeitig öffnen und anzeigen. Aber auch die Multimediafunktionen wie klangstarke Musik-Player im Jet überzeugen. Songs lassen sich direkt vom XP-Rechner aufs Handy schieben. Auch mit Videos versteht das Jet umzugehen, setzt sogar auf einen DivX-Player mit guter Wiedergabe-Qualität und erspart dem Nutzer so manches Umkonvertieren von Filmen aus dem Internet. Die Radiofunktion rundet diese Rubrik ab.
Sony-Ericsson Aino - Handy des Monats November 2009 Sony-Ericsson hat, wie Marktführer Nokia, den Markttrend zum Touchsreen-Handy etwas verschlafen. Hier haben LG und Samsung einiges am Markt aufgeholt. Nun will man es aber bei Sony-Ericsson wissen. Zum Beispiel mit dem neuen Aino, mit 8-Megapixel-Kamera, Touchscreen, HSDPA, WLAN, A-GPS hält die Ausstattungsliste locker mit anderen Smartphones mit und punktet dabei zusätzlich mit schickem Design. Das Sony Ericsson Aino enthält alle Must-Have-Features aktueller Handys. Für die Navigation bringt das Handy einen A-GPS-Empfänger und die Navi-Software Wisepilot mit. Nach der ersten Aktivierung steht Ihnen die Offboard-Navigation 30 Tage zum Testen zur Verfügung. Der Slider liegt gut in der Hand, ist sehr ordentlich verarbeitet und macht einen edlen Eindruck. Auch der Lieferumfang fällt großzügig aus. Enthalten sind In-Ear-Headset mit 3,5mm-Klinkenstecker und passendem Bluetooth-Empfänger. Dieser koppelt sich automatisch mit dem Handy, sobald er eingeschaltet ist. Eine 8 GByte große microSD-Karte steckt bereits im Handy. Außerordentlich gefällt Walkman-Player. Der Klang kommt über das prima sitzende In-Ear-Headset satt und klar herüber und lässt sich dank Equalizer noch weiter verfeinern. Das Aino verfügt über HSDPA und WLAN, wobei die Ladezeiten beim Surfen nicht überzeugen können. Das Aino fällt mit seinen Maßen von 114 x 50 x 16 Millimetern und einem Gewicht von 136 Gramm etwas groß und schwer aus. Die 8-Megapixel-Kamera arbeitet flott, das Handy braucht einige Sekunden, bis es das Bild gespeichert hat. Der Touchscreen ist nur eingeschränkt, bei zugeschobenen Handy verfügbar. Bei Preisen zwischen 300 und 400 Euro bekommt der Kunde mit einem Handy mit schicker Optik, aktuellen Datenraten, sehr gutem Musik-Player, ausdauerndem Akku und Navifunktion, eine Menge für sein Geld.
Sony Ericsson W595 – Handy des Monats Oktober 2009 Das Sony Ericsson W595 überzeugt in erster Linie durch sein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Nur wenige Handys in diesem Preissegment verfügen beispielsweise über den Datenturbo HSDPA. Das schicke Slider-Handy fällt auch durch seine Designs ins Auge. Pluspunkte sammelt das Handy zunächst mit der logischen Menüführung sowie kontraststarkem Display. Dazu hat das W595 Platz für zwei Kopfhörer. Stark ist das prall gefüllte Featurepaket des W595, das sich wahrlich nicht verstecken muss. Das Anwendungsmenü bietet beispielsweise den Schrittzähler "Walk Mate". Auch sonst hat der Slider hat alles an Bord, was man sich nur wünschen kann. Neben den Datenturbos HSDPA und EDGE ist auch der Kurzstreckenfunk Bluetooth inklusive dem Stereo-Audio-Profil dabei. Nur einen GPS-Empfänger müsste man bei Bedarf zukaufen und extern anbinden. Der Adressspeicher fasst üppige 1000 Einträge, für Unterhaltung ist mit Spielen sowie Bild- und Videobearbeitungsprogrammen gesorgt. Fotos schießt das W595 mit einer 3,2-Megapixel-Kamera, die zwar ohne Autofokus und Fotolicht daherkommt, aber trotzdem für bei Sony Ericsson gewohnt ordentliche Schnappschüsse sorgt. Wie es sich für ein Walkman-Modell gehört, trumpft der Slider mit starken musikalischen Fähigkeiten auf. So bringt das mitgelieferte Headset ordentlichen Klang in die Ohren, allerdings sitzt dieses etwas unbequem. Wer hier tauschen will, kann über den mitgelieferten Adapter auch jedes andere handelsübliche Headset mit 3,5-mm-Klinke einstöpseln oder sogar ein zweites dazu. So kann man zu zweit den Songs lauschen, die auf der beiliegenden 2-Gigabyte-Speicherkarte reichlich Platz finden. Die Songerkennung TrackID, ein Equalizer und ein UKW-Radio runden die Sound-Ausstattung ab. Im Labor bewies das W595 Steherqualitäten und blieb im UMTS-Betrieb bis zu 19 Tage auf Empfang, im GSM-Einsatz macht es zwei Tage früher schlapp. Auch die Gesprächszeit geht hier in Ordnung, im UMTS-Betrieb ist bereits nach 2 Stunden Feierabend. Dafür kann die Sende- und Empfangsqualität im GSM-Einsatz ebenso überzeugen wie die klare und gut verständliche Akustik. Wer mit UMTS Probleme hat, sollte also auf reinen GSM-Empfang umschalten.
Nokia 2760 - Handy des Monats September 2009 Nach mehreren Handyempfehlungen aus dem höherpreisigen Bereichen, möchten wir in diesem Monat mal wieder auf ein Handy aus dem Einsteigersegment aufmerksam machen. Das Nokia 2760 ist ein elegantes Klapphandy. Es zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit und eine besonders gute Gesprächslautstärke aus. Auch bei unruhiger Umgebung steht einem Telefongespräch also nichts im Wege. Die Tastaturanordnung stellt auch für den älteren Nutzer oder größere Finger kein Problem dar. Mit der VGA-Kamera ist die Aufnahme von Bildern und Videos möglich. Ein integriertes Radio und Spiele, wie der Nokia-Klassiker „Snake“ sorgen auch unterwegs für Unterhaltung. Trotz des geringen Preises ist die Datenübertragungen auch per Bluetooth möglich. So kann das Handy mit gängigen Freisprecheinrichtungen im Auto verbunden werden. Über den WAP 2.0 Browser kann man mit dem UMTS-fähigen Handy auf Internet und E-Mails zugreifen.
Samsung S5230 Star - Handy des Monats August 2009 Die Nachfrage nach Touchscreenhandys ist ungebrochen. Zumal es nun auch einige passable Geräte in erschwinglichen Regionen bis 150 Euro gibt. Neben dem im Juni vorgestellten LG KP500 Cookie, möchten wir in diesem Monat das Samsung S5230 Star vorstellen. Das Handy bietet ein hübsches und gut verarbeitetes Gehäuse mit einem großen 3,0-Zoll-Touchscreen. Die Testwerte für Helligkeit und Kontrast können überzeugen. Die Menüführung ist dank hübscher Illustrationen und verständlichen Beschriftungen schnell nachvollziehbar. Texte lassen sich auf dem Touchscreen recht schnell verfassen. Eine große Hilfe ist dabei die große QWERTZ-Tastatur, die zusätzlich zum üblichen T9-Eingabefeld zur Verfügung steht. Jede Menge individuelle Einstellmöglichkeiten bieten die über 40 verschiedenen Widgets, die Sie auf den drei Startscreens nach Lust und Laune verteilen können. Einen Hingucker bietet das Samsung S5230 mit dem Menüpunkt „Foto-Kontakte“. In einer Art Scrollbar können die Kontakte hier, ohne langes Suchen im Telefonbuch, direkt per Klick auf das entsprechende Foto des Kontakts ausgewählt werden. Als weitere Features stehen neben einer 3,2-Megapixel-Kamera auch ein ordentlicher MP3-Player, UKW-Radio, Bluetooth (A2DP) sowie ein erweiterbarer Speicher bis maximal 8 GByte zur Verfügung. Aufgrund des geringeren Preises muss man gegenüber einem iPhone oder dem Nokia N97 auf etwas Bequemlichkeit verzichten. Beim Scrollen durch Menüpunkte oder beim Durchsuchen der Widget-Bar wird das Vergnügen mitunter etwas ausgebremst. Der schwache Scroll-Mechanismus ist dabei scheinbar ein allgemeines Samsung-Problem. Ohne UMTS ist das Samsung S5230 auch nur für kleinere Surftouren im mobilen Internet geeignet. Es bietet als Datenstandard lediglich EDGE mit maximal 220 kBit/sec. Fotos mit der integrierten Digicam sind von ausreichender Qualität.
Nokia N97 - Handy des Monats Juli 2009 Fast gleichzeitig mit dem neuen Apple iPhone 3G S bringt Nokia sein N97 auf den Markt. Dieses Modell soll an das iPhone und andere Hersteller verlorenes Terrain im Segment Smartphones zurückgewinnen. Das Nokia N97 ist etwas schmaler, aber deutlich dicker als der Konkurrent. Die Verarbeitung ist sehr gut, selbst der Schiebemechanismus für die Tastatur wirkt solide. Am Gehäuse befindet sich ein Standard-Klinkenstecker für das Headset, während der Slot für die MicroSD-Karte unter dem Akkudeckel liegt. Die Karte kann während des Betriebs getauscht werden. Bei einer Prozessortaktung mit 434 Megahertz nimmt sich das N97 beim Wechsel der Menüs und dem Aufbau der Bibliotheken etwas mehr Zeit als das iPhone. Die Downloadgeschwindigkeit des N97 beträgt bis zu 3,6 MBit/s. Einen Vorsprung gegenüber dem iPhone hat der Finne durch seine QWERTZ-Tastatur, von der das Display im Winkel von 40 Grad abgeklappt werden kann. Das erhöht die Ablesbarkeit, da das Gerät wie ein Notebook vor dem Anwender steht. Das iPhone setzte lange Zeit Maßstäbe bei den Touchscreens, doch dieser Vorsprung ist geringer geworden. Das N97 reagiert schnell auf Eingaben mit dem Finger, und die Darstellung ist mit 640 x 360 Pixeln fast auf VGA-Niveau. Auch bei der Auflösung kann das Nokia N97 punkten, es bietet beispielsweise eine bestechende Videodarstellung. Die Videoaufzeichnung ist mit VGA-Auflösung möglich und für Fotos steht eine mit Zeiss-Optik ausgestattete 5-Megapixel-Kamera bereit. Neben den genannten Features bietet das Nokia N97 natürlich auch WLAN und einen integrierten GPS-Receiver. Damit sind alle derzeit wesentlichen und notwendigen Details eines Smartphones an Bord. Auch wenn das Gerät das iPhone als Statussymbol vielleicht nicht verdrängen kann, wird es auf jeden Fall seine Freunde finden und sich in der Spitzengruppe der Multimedia-Boliden festsetzen.
LG KP500 Cookie - Handy des Monats Juni 2009 Touchscreenhandys sind groß im Kommen. Unsere Handyempfehlung für den Juni 2009 überzeugt, bei derzeitigen Preisen von unter 150 Euro, vor allem durch ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Das LG KP 500 Cookie ist wie alle Handys von LG edel und hochwertig verarbeitet. Das Display ist gut und gern 1-2cm länger. Wunderbar! Der Lieferumfang ist wie üblich umfangreich, von Stereo-Headset, über Datenkabel bis hin zu einer Displayschutzfolie ist alles dabei. Nur eine Speicherkarte fehlt, aber die kosten ja fast nichts mehr. Navigiert wird über eine drei Tastenlogik. Anrufen / bestätigen <-> Favoriten <-> Auflegen / abbrechen. Ein Highlight ist der Startbildschirm. Hier kann man durch “drüberziehen” zu einem anderen Startbildschirm wechseln. Ähnlich dem Sony Ericsson Xperia X1, wo man mit der X Taste verschiedene Oberflächenansichten aktivieren kann. Allerdings gibt es nur zwei verschiedene Oberflächen, Organizer- und Kommunikationsoberfläche. Die Organizeroberfläche ähnelt dem Samsung SGH-i900 Omnia, man kann verschiedene Buttons wie eine Uhr, Radio, Kalender oder MP3-Player direkt in den Startbildschirm ziehen. Sobald man das Handy kurz schüttelt, wirft es alle Buttons nach oben. Mit dem Favoritenbutton kommt man direkt zu den frei konfigurierbaren Menüpunkten. Über die vier Menüpunkte kommt man direkt zu den Punkten Anrufen, Telefonbuch, Nachrichten und Hauptmenü. Das Hauptmenü ist klar strukturiert in Kommunikation, Unterhaltung, Anwendungen und Einstellungen. Auch das SMS schreiben geht schnell und einfach. Die Tasten sind via Touchscreen gut zu treffen. Hilfreich ist, dass man auf eine QWERTZ Tastatur umstellen kann und der Bildschirm quer nutzbar ist. Auch Handschrifterkennung ist möglich, aber nicht so komfortabel. Videokamera, Kamera mit 3 Megapixel und Radio sind logisch und selbsterklärend. Musik kann man nach Künstler, Alben, Genres oder Playlists sortiert werden. Zusätzlich sind natürlich auch Diktiergerätfunktion, Wecker und Organzier vorhanden.
LG KM900 Arena - Handy des Monats Mai 2009 Spätestens seit dem iPhone sind Touchscreen-Handys groß im Kommen. Neben dem schicken Design bieten sie dabei umfangreiche Funktionen wie beispielsweise mobiles Internet, Navigation und das alles natürlich über ein ansehnliches Display. Durch das Viewty oder die Prada-Handys spricht auch LG in dieser Kategorie ein gewichtiges Wörtchen mit. Um sich nun von den anderen Konkurrenten abzuheben, setzt der Hersteller auf ein neues Benutzer-Interface, das besonders einfach zu bedienen sein soll und selbst die Leichtigkeit des mobilen Mac-Betriebssystems in den Schatten stellen könnte. Das erste Handy der Koreaner mit der neuen „S-Class-Oberfläche“ ist das LG KM900 Arena, unsere Handyempfehlung für den Mai 2009. Das Gehäuse wirkt sehr edel und ist bis auf einen kleinen Bereich um die Kamera aus Metall. Mit 105 Gramm ist das Handy wesentlich leichter als das iPhone und auch etwas kleiner. Am Gehäuse findet sich neben dem Ladestecker ein Standard-Klinkenstecker für ein Headset. Der Slot für die MicroSD-Karte ist etwas ungünstig unter dem Akkudeckel angebracht, wobei die Karte trotzdem während des Betriebs ausgetauscht werden kann. Bei 8 GB internem Speicher wird eine entsprechende Karte auch nicht unbedingt benötigt. Davon stehen immerhin 7,2 GB dem Anwender für eigene Dateien zur Verfügung. Die Verwaltung dieser Dateien ist dank des neuen Bediensystems recht einfach. Dabei arbeitet das LG-Arena mit einem deutlich höheren Tempo als beispielsweise das Samsung S8300 Ultra Touch. Wer sich an das System gewöhnt hat, kommt schnell zu vielen Zielen und Funktionen. Das Touchscreen-Display ist von hoher Qualität und setzt Eingaben schon fast zu sensibel um. Mit einer Diagonale von 7,5 Zentimetern bietet das Display etwas weniger Fläche wie das iPhone, überzeugt aber durch die überdurchschnittliche Auflösung von 480 x 800 Pixeln und die große Helligkeit. Der Neigungssensor für die Querdarstellung von Inhalten funktioniert leider nicht immer auf Anhieb, dafür lässt sich der Webbrowser intuitiv mit dem Finger steuern. Nicht zu den Spitzengeräten zählt das Handy bei der Akkulaufzeit. Der Hersteller gibt mittelmäßige 3,8 Stunden Sprechzeit an. Besser ist die 5-Megapixel-Kamera mit einer Optik von Schneider Kreuznach, die sehr helle und scharfe Fotos schießt. Der Blitz neben der Linse bringt ordentliche Ergebnisse. Ordentliche Ergebnisse zeigt die Kamera auch beim Drehen von Videos. Diese erscheinen in einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln bei 30 Frames pro Sekunde scharf und ruckelfrei. Auch bei der weiteren Ausstattung hat LG nicht gegeizt. Die Ausstattung ist mit einen FM-Transmitter, der Musik vom Handy auf Radios bringt, Spielen, die per Bewegungssensor gesteuert werden und einem GPS-Empfänger ausgestattet. Für dessen Nutzung ist allerdings nur Google Maps aufgespielt ist. Die Nutzung anderer Software dürfte aufgrund des proprietären Betriebssystems schwierig werden. Als Ausstattungsmerkmal nicht vergessen werden darf natürlich die HSDPA-Schnittstelle, mit bis zu 7,2 MBit/s, und die WLAN.
Nokia 3110 Classic - Handy des Monats April 2009 Unsere Handyempfehlung zum Osterfest 2009 kommt diesmal aus dem Segment Einsteigerhandys, welches an dieser Stelle bisher recht kurz gekommen ist. Das Nokia 3110 Classic ist ein Handy ohne Schnick und Schnack, bei derzeitigen Preisen um die 75 Euro aber trotzdem vielseitig einsetzbar. Die Zusatzbezeichnung stammt daher, dass es zu Beginn der Erfolgsstory von Nokia bereits ein Modell 3110 gab. Auch dieses erfreute sich großer Beliebtheit. Das Handy besticht auf den ersten Blick durch seine gut bedienbare Tastatur. Die Drücker und Beschriftung sind etwas größer als gewohnt, wobei sich die Beschriftung durch die weiße Beleuchtung optisch sehr gut von der schwarzen Tastatur ab. Handys mit solchen Eigenschaften waren bei Nokia seit den legendären 6210 und 6310 Mangelware. Trotzdem wirkt das Handy keineswegs klobig, sondern eher schlicht und elegant. Es liegt dank Softtouch-Oberfläche auf der Rückseite angenehm in der Hand. Das Konzept setzt sich auf der Anzeige fort. Die großen Menüschriften sind gut zu lesen. Auch wer mit seinem Handy nur telefonieren möchte, will dieses nicht ständig an die Steckdose hängen. Das Nokia 3110 Classic weiß mit dem wertvollen Akkustrom hauszuhalten. 3 Wochen Betriebsbereitschaft und ca. 5 Stunden Gesprächszeit sind in dieser Disziplin gute Werte. Als Gerät der Serie-40 bietet das 3110 dank Plattform-Strategie genau das, was beispielsweise das Nokia 6233 kann. Einige Abstriche muss man jedoch in dieser Preislage hinnehmen. Die 1,3-Megapixel-Kamera taugt allenfalls für Schnappschüsse, dafür ist ein UKW-Radio an Bord. Mit Kauf einer Speicherkarte und eines ordentlichen Headsets (im Lieferumfang befindet sich nur ein Mono-Ohrhörer), kann auch der integrierte Musikplayer genutzt werden. Auch Datenkabel und Software für die Synchronisation mit dem PC fehlen im Lieferumfang, dank Standard-Schnittstellen geht's aber auch ohne teures Originalzubehör. Mithilfe der kostenlosen PC Suite, die unter nokia.de zum Download bereit steht, lassen sich auch per Infrarot und Bluetooth Kontakte oder Termine mit Outlook abgleichen.
Samsung SGH-F480 - Handy des Monats März 2009 Auch das Samsung SGH-F480 konnte das Apple iPhone nicht vom Thron stoßen. Mittlerweile für Preise unter 300 Euro zu haben, hat es doch seine Fans in der Kategorie Preis-Leistung gefunden, während man für den Konkurrenten ohne Vertrag immer noch gut 500 Euro veranschlagt. Auch wenn das SGH-F480 kaum größer als eine Scheckkarte ist, so hat es doch einiges auf dem Kasten. Mit dabei sind eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Gesichtserkennung, Bildstabilisator, WDR (Wider Dynamik Range) oder HSDPA für rasante Downloads mit bis zu 7,2 Megabit je Sekunde. Features wie UKW-Radio, MP3-Player, 240 MB interner Speicher, der sich mit Micro-SD-Karte um bis zu 8 GB erweitern lässt sind da schon fast selbstverständlich. Da die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer klanglich enttäuschen, sollte man hier auf empfohlenes Alternativzubehör samt eines leider notwendigen Adapters zurückgreifen. Dann entschädigt das Handy mit hervorragendem Sound. Beim Samsung SGH-F480 reagiert das Touchscreen auf sanfte Berührung ebenso prompt wie das iPhone. Das war bei den Vorgängern des Herstellers oft ein Problem. So macht Multimedia Spaß. Das Eingeben von Texten erfolgt vergleichsweise einfach, da man auf eine Mini-QWERTZ-Tastatur wie beim iPhone verzichtet hat und dafür ein herkömmliches numerisches Keyboard nachgebildet hat. So tippt der User ohne Umgewöhnung seine Nachrichten, wobei der Vibrationsakku auf Wunsch die Eingabe unterstützt. Ansonsten gefällt das übersichtliche, intuitive Menü und die flotte Software. Sämtliche Schriften sind ausreichend groß und die Bedienlogik ist nachvollziehbar. Daher findet man sich schnell zurecht. Darüber hinaus gelangt man über die mittlere der drei Tasten unterhalb des Displays zu den fünf wichtigsten Anwendungen. Das sind MP3-Player, Nachrichten, Hauptmenü, Internet und Telefonie. Wer also ein Touchscreen-Handy sucht, ist hier bestens bedient.
Nokia 5800 XpressMusic – Handy des Monats Februar 2009 In diesem Monat ist uns die Wahl auf einen Favoriten nicht allzu schwer gefallen. Mit dem Nokia 5800 XpressMusic hat der Marktführer nun auch das Segment Touchscreen-Handys erschlossen. Zunächst setzt natürlich wieder eine Diskussion zum Thema Konkurrenz Apple iPhone ein. Welches Handy nun besser sein mag, muss wohl jeder für sich entscheiden. Wobei die Aufgabe nicht ganz leicht sein dürfte, schließlich heisst es hier Statussymbol gegen Marktführerschaft. Auf Anhieb praktisch erweist sich die Medialeiste, die über eine separate Schaltfläche oberhalb des Displays aufgerufen werden kann. Hier sind Musik-Player, Fotos und einiges mehr untergebracht. Diese Features sind so von jeder beliebigen Stelle des Menüs erreichbar, was die Wege durchs Menü extrem verkürzt. Das Problem von Texteingaben bei Touchscreen-Handys, wegen der nur simulierten Tastatur fallen beim Nokia 5800 nicht ins gewicht. Im Querformat blendet es eine QWERTZ-Tastatur ein, die in der Breite vergleichsweise viel Platz hat. So ist sogar die Eingabe per Fingerspitzen annähernd fehlerfrei möglich. Für alle die lieber mit einem Stylus hantieren, steckt ein solcher in der Rückseite des Gehäuses. Auch die weitere Ausstattung lässt kaum Wünsche übrig. Das Handy verfügt über schnelles A-GPS, WLAN und HSDPA, eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Zeiss-Objektiv plus all die üblichen Features wie E-Mail und Office-Software. Der interne Speicher beträgt zwar nur 81 MB, dafür liegt jedoch eine 8 GB Speicherkarte im Lieferumfang bereit. Maximal werden laut Hersteller 16 GB unterstützt. Mit 109 g ist das Handy bei der geballten Technik ein Leichtgewicht. Die aktuellen Preise über knapp 300 Euro verschaffen dem Gerät auch einigen Vorsprung in der Kategorie Preis-Leistung. Hier können beispielsweise das Nokia N95 8 GB oder das iPhone nicht mithalten.
Sony Ericsson C702 – Handy des Monats Januar 2009 Aus der Beteiligung des Experten für Digicams Sony ist das Jointventure Sony-Ericsson zu einem natürlichen Favoriten im Segment Fotohandys gewachsen. Handys wie das K750i oder das K800i machten in den letzten Jahren den Erfolg des Herstellers aus. Nun soll mit den Handys der „C-Klasse“ eine neue Generation diesen Erfolg weiter fortsetzen. Das C702 richtet sich mit seinem geschützten Gehäuse auch an Outdoor-Freaks und hat es als erstes Sony-Ericsson-Handy einen integrierten GPS-Empfänger. Es wirkt mit seiner gummierten Rückseite solid, wobei es aber nicht so gut geschützt sein dürfte wie frühere Outdoor-Handys von Siemens oder Ericsson. Hier fehlt eine echte wasserdichte Membran am Akkudeckel und auch an anderen Stellen könnte Wasser eindringen. Die Kamera lässt sich wie bei einer alten Pocket-Kamera aus dem oberen Teil des Gehäuses ziehen und ist dann einsatzbereit. Das Handy bietet eine 3,2-Megapixel-Kamera mit ausreichend schnellen Autofokus. Der Blitz des C702 lässt sich sogar als Taschenlampe verwenden. Das Display auf 5,6 cm Diagonale bietet QVGA-Auflösung bei 262.144 Farben. Die Bedienung des Handys ist einfach gelöst. Die Geschwindigkeit der Menüs ist sehr gut. Alle wichtigen Funktionen können schnell gefunden werden und auch die Verknüpfungen sind praktisch. Die Zifferntasten haben ein ausreichend großes Format, aber keinen klaren Druckpunkt. Das integrierte GPS-Modul lässt sich nur als Offboard-Lösungen nutzen, da ein offenes Betriebssystem fehlt. Aber hier gibt es ja schon eine Reihe kostengünstiger Lösungen a la Ö-Navi oder Skobbler. Hierzu finden Sie einiges auf unserer Navigationsseite. Bereits installiert sind die Zugänge zu Wayfinder und Google Maps. Außerdem kann der Anwender seine Fotos mit Geokoordinaten versehen. Der Empfänger, der an der linken Seite des Handys positioniert ist, lässt sich allerdings relativ viel Zeit beim Lokalisieren der Satelliten. Für eine zügige Datenübertragung sorgt HSDPA. Daten können auf 150 MB internem Speicher abgelegt werden. Bei Handys dieser Preisklasse hätte der Hersteller allerdings auch eine zusätzliche Speicherkarte für den MS Micro-Slot spendieren können.
LG KF750 Secret - Handy des Monats Dezember 2008 Was braucht ein Handy tatsächlich? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Unsere letzte Handyempfehlung für 2008 richtet sich hier an den anspruchsvollen Nutzer, der möglichst nicht auf gängige Anwendungen wie Foto, schnelle Datenübertragung und Design verzichten möchte, und dabei trotzdem auf den Preis achtet. Das LG KF750 Secret war aufgrund der vorgenannten Eigenschaften vor einigen Monaten noch für über 400 Euro zu haben. Nun haben wir erste Angebote für unter 200 Euro gesehen. Mit seiner „Black-Label-Serie“ hat LG den Wandel zu einem der führenden Hersteller von Mode-Handys eingeleitet. Handys wie Chocolate, Shine oder Prada fanden schnell ihre Käufer. Auf den ersten Blick präsentiert sich das Handy als flacher Slider, wie es schon einige am Markt gibt. Doch dann fallen einige Details ins Auge. Dazu gehören ein Oberteil in Lederoptik, der Akkudeckel im Karbon-Look und der Rahmen aus Metall. Zudem sind das Display und das Touchpad durch kratzfestes Saphirglas geschützt. Der Gesamteindruck und die Verarbeitung sind sehr hochwertig. Weniger schön ist , dass man auf der Vorderseite jeden Fingerabdruck sehen kann und dass die Linse der Kamera auf der Rückseite nicht geschützt ist. Im Ruhemodus erscheint das Display wie ein Spiegel, was sich leider auch im aktiven Zustand bei Sonneneinstrahlung kaum ändert. Das ist schade, denn eigentlich ist die Anzeige mit QVGA-Auflösung und ihren hellen Farben sehr gut. Auch die üppige Diagonale von 6,1 Zentimetern zeugt von viel Platz für multimediale Inhalte auf der Anzeige. Auf den ersten Blick erscheint diese nicht wie ein Touchscreen, denn die normalen Funktionen werden über die Touch-Tasten unter dem Display gesteuert. Über das Menü unter „Multimedia“ kann das „Fingerpad“ aktiviert werden, sodass Funktionen wie der Musik-Player über das Touchscreen gesteuert werden können. Ansonsten bleibt der Touchscreen aber ohne Funktion. Hervorzuheben ist die einfache Bedienung, denn das Hauptmenü hat eine klare Struktur mit Icons und die folgenden Textmenüs sind ebenfalls gut verständlich. Bei der Ausstattung hat LG nur an wenig gespart, hier steht das Secret der Konkurrenz kaum nach. Daten fließen mit schnellen 3,6 MBit/s per HSDPA, der interne Speicher hat großzügige 100 Megabyte und die Kamera schießt Fotos mit bis zu 5 Megapixeln. Der Blitz ist im Nahbereich ausreichend hell. Etwas lang ist die Auslösezeit, was durch den Autofokus bedingt ist. Gerade die vielen Einstellmöglichkeiten werden Foto-Freaks gefallen. Auch der Musik-Player bietet einen guten Sound. Gegenüber aktuellen Spitzenmodellen fehlen bei der Ausstattung allerdings noch WLAN oder ein GPS-Empfänger.
Motorola MOTOKRZR K3 - Handy des Monats November 2008 Im Vorweihnachtsmonat wollen wir mal wieder auf einen Preis-Leistungs-Tipp hinweisen. Das Motorola MOTOKRZR K3 ist derzeit um die 100 Euro zu haben und passt somit gut auf den Gabentisch. Zumal, wenn man bedenkt was für diesen Preis geboten wird. Das Klapp-Handy ist mit 105 Gramm Gewicht und dem flachen und schmalen Gehäuses handliches Mobiltelefon . Videos oder Musik aus dem Netz laden, dank der schnellen Datenübertragung per HSDPA wird dieses Hobby zum Vergnügen. Zum Datenaustausch mit anderen Usern ist natürlich auch Bluetooth an Bord. Auch das Zubehör kann überzeugen. So sind ein Headset, das Datenkabel, eine 256 MB Micro-SD-Karte und eine Tasche gleich dabei. Zusätzlich stehen 60 MB interner Speicher zur Verfügung. Das ist nicht allzu viel, wenn die Multimedia-Fähigkeiten des K3 ausgeschöpft werden sollen. Das Handy zeigt Videos auf dem sehr scharfen QVGA-Display, spielt Musik und hat eine gute Zwei-Megapixel-Kamera mit schnellem Sucher sowie hoher Farbtreue. Ein Fotolicht und einen Schutz für die Linse gibt es allerdings nicht. In der Klappe sitzt eine zweite VGA-Kamera zur Videotelefonie. Das innere Display ist zwar scharf, aber mit einer Diagonale von fünf Zentimetern etwas klein geratenn. Die äußere Anzeige dagegen ist größer als bei vielen Konkurrenten und kann auch qualitativ als vollwertiger Sucher für Selbstporträts herhalten. Die metallisch glänzende Tastatur ähnelt der anderer Motorola-Handys, etwa dem beliebten RAZR V3. So sind die Tasten flach und wenig abgegrenzt. Das Steuerkreuz ist etwas klein. Doch die Druckpunkte sind klar erkennbar und die individuelle Belegbarkeit der Softkeys praktisch. Auch die Bedienung stellt den Anwender vor keine großen Rätsel, vor allem die vielen Möglichkeiten zur Anpassung an persönliche Wünsche sind gut. Mit guten Leistungen kann der Akku glänzen, allerdings wird im UMTS-Betrieb die hohe Standbyzeit von 452 Stunden deutlich reduziert. Gut sind auch die Sprachanwahl und das Stereo-Profil für Bluetooth. Hier passt also alles, der absolut günstige Preis, zeitgemäßes Design und auch die Technik ist noch auf aktuellem Stand, obwohl das Gerät bereits einige Zeit im Handel ist.
Sony Ericsson W880i – Handy des Monats Oktober 2008 Gerne greifen wir mit unseren Handyempfehlungen Spitzenhandys auf, die schon seit einiger Zeit zu haben sind und einen ordentlichen Preisverfall über sich ergehen lassen mussten. So haben wir in diesem Jahr schon auf das Samsung SGH-D900i oder das Sony Ericsson K800i hingewiesen. Unsere Wahl in der Kategorie Preis-Leistungs-Tipp ist diesmal auf das Sony-Ericsson W880i gefallen. Aktuelle Handys mit vergleichbarer Ausstattung kosten ca. 200 Euro. Das Sony Ericsson W880i ist derzeit um die 140 Euro zu haben. Die W-Reihe des Herstellers steht für Walkman-Handys, so dass das Gerät mit einer 2 Megapixel-Kamera ausgestattet, auf der Fotostrecke lediglich durchschnittlichen Ansprüchen gerecht wird. Dieses Manko gleicht das Gerät erwartungsgemäß mit gutem Sound aus. Die Lautstärke lässt sich über einen kleinen Schieberegler an der Seite des Handys regulieren. können Sie die Klanglautstärke jederzeit herauf- und herunterschrauben. Der eingebaute Speicher des Walkman-Handys ist mit 16 MB nicht gerade groß, dafür enthält das Handy im Lieferumfang einem passenden Memory Stick Micro mit 1 GB Speichervermögen. Da ist reichlich Platz für die private MP3-Sammlung. Wichtig für den ungetrübten Musikgenuss sind auch ein ordentliches Headset von Sony Ericsson und ein USB-Kabel. Auch diese befinden sich im Lieferumfang. Auch wenn es seine schlanke Erscheinung nicht unbedingt vermuten lässt, verbirgt sich doch eine recht ordentliche Grafikleistung in dem Flunder-Handy. Ein sehr helles und farbstarkes Bild liefert das mit 240 x 320 Pixeln aufgelöste Display des W880i, diese Auflösung ist derzeit Standard und somit auch im Spielbereich zukunftstauglich. Etwas klein ist die Größe des Bildschirms ausgefallen. Dafür ist die Anzeige auch bei Sonnenlicht gut lesbar. Auch die anderen technischen Details lassen darauf schließen, dass das Handy für jede Anwendung gewappnet ist. Das Gerät bietet neben UMTS auch Bluetooth, ein Modem, Freisprechfunktion und vieles mehr.
Nokia 6210 Navigator - Handy des Monats September 2008 Mit der Modellbetzeichnung Nokia 6210 hat man dem aktuellen Navigator des finnischen Handyherstellers eine gewisse Last auferlegt. War doch das Business-Handy Nokia 6210 einer der größten Erfolge auf dem Handymarkt der 90-er Jahre. Noch heute trauern einige treue Nokia-Fans diesem Gerät oder dem Nachfolger Nokia 6310 nach. Dieser Erfolg könnte jedoch auch im Segment Navigation durchaus erreicht werden. Das Handy präsentiert sich als idealer Wegführer und auch die restliche Ausstattung weiß zu überzeugen. Im Design eines schicken Sliders wird dem Kunden eine Menge geboten. Neben einem integrierten GPS-Empfänger, der auch A-GPS unterstützt, gefallen das extra große 2,4-Zoll-Display, auf dem selbst kleine Kartendetails gut erkannt werden können. Die Navi-Software Nokia Maps 2.0 arbeitet mit den notwendigen Kartendaten, welche auf einer MicroSD-Speicherkarte hinterlegt werden. Im Lieferumfang ist hierzu eine Navi-Lizenz für 6 Monate enthalten. Der vorhandene Kompass ist da schon was für Nostalgiker. Aber es soll ja auch Wege geben, bei denen ein Navi nichts nutzt!? Das Quadband-Handy bietet weiterhin eine 3,2-Megapixel-Kamera samt Autofokus und Fotolicht, einen Musikplayer, sowie Video-Player für Videoclips auf einem sehr ordentlichen hell strahlenden Display. Wie es sich für ein aktuelles UMTS-Handy gehört, beherrscht das Nokia 6210 Navigator auch Videotelefonie und das Datenübertragungsformat HSDPA. Auch bei der Bedienung kann das Handy überzeugen. Es reagiert sehr zügig auf Eingaben und die Zifferntastatur quittierte Tastendrücke mit einem deutlichen mechanischen Feedback. Das Menü ist logisch aufgebaut und der User findet hinter den einzelnen Icons genau die Funktionen, die er erwartet. Derzeit bei Preisen unter 300 Euro, ist das Gerät durchaus eine Überlegung wert.
Samsung SGH-I900 Omnia - Handy des Monats August 2008 Seit Anfang August auf dem deutschen Markt und gleich Handyempfehlung des Monats, dass verspricht einiges. Das neue Flaggschiff des südkoreanischen Herstellers Samsung heisst Samsung Omnia (Modellbezeichnung SGH-I900). Aufgrund der technischen Details und des gelungenen Designs kann man es gut als Konkurrent zu Apples iPhone 3G anerkennen. Zumal das Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Mobile 6.1 Professional auch für Business-Anwendungen gut gerüstet ist. Die Ausstattung des Samsung Omnia lässt keinen Wunsch offen. Mit an Bord ist der Datenübertragungsstandard HSDPA, ein GPS-Empfänger für mobile Navigation, WLAN, eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und ein MP3-Player. Das Smartphone unterstützt Anwendungen wie Push-E-Mail und Office-Programme wie Word und Power Point. Bedienen lässt sich das Omnia über den Touchscreen mit einer Diagonalen von 3,2 Zoll. Das ist, wie auch die Auflösung mit 240 x 400 Pixeln etwas weniger als beim iPhone. Der interne Speicherplatz ist mit 16 GB bei beiden Geräten gleich. Bei den Gerätemaßen (112x56x12,5) ist das Samsung Omnia etwas kompakter als der Konkurrent von Apple. Die Bedienoberfläche des Omnia lässt die Steuerung durch Wischbewegungen zu. Besitzer des Samsung-Geräts können einzelne Anwendungen als Widgets zum Homescreen hinzufügen. Ein Lagesensor sorgt dafür, dass das Smartphone den Bildschirm automatisch vom Hoch- ins Querformat dreht, sobald der Benutzer das Omnia dreht. Für eine komfortable Navigation, vor allem im integrierten Internet-Browser, hat Samsung unterhalb des Displays ein kleines Touchpad verbaut. Damit lässt sich das Gerät ähnlich steuern wie ein Notebook. Zur Zeit noch schwer verfügbar, haben wir erste Preise knapp unter der 500 Euro - Grenze gesehen.
Samsung SGH-U900 Soul - Handy des Monats Juli 2008 Das Samsung SGH-U900 ist das neue Flaggschiff der Ultra Edition des koreanischen Herstellers, welches auch mit dem Beinnamen Soul vertrieben wird. Wie seine Vorgänger wirkt der Slider elegant und wie fast immer bei Samsung sehr gut verarbeitet. Beim Gehäuse kam viel Metall zum Einsatz und trotzdem bringt das Gerät lediglich 112 Gramm auf die Waage. Als besonderes Feature findet sich beim Samsung statt des mittlerweile gängigen Steuerkreuzes ein Touchpad unter dem Display. Dieses hat einen Durchmesser von 3,1 Zentimetern und leuchtet bei Bedarf auf. Die Bedienung erfolgt mit maximal fünf Funktionen, die wie auf einem Steuerkreuz angeordnet sind. Je nach Menü ändert sich die Belegung, so dass die Bedienung des Handys erheblich erleichtert wird. Das Touchpad, dessen Farbe vom Anwender stufenlos variiert werden kann, reagiert sehr gut auf Eingaben und welche durch kurze Vibration bestätigt werden. Weitere Bedienfunktionen folgen konventionellen Konzepten. Das Handy hat weiterhin 2 Softkeys sowie die Rufannahme- und Endetaste. Ein komplettes Zahlenfeld befindet sich in der unteren Hälfte des Sliders und erinnert im Design einer glatten Metalltasten etwas an die RAZR-Handys von Motorola. Der MP3-Player ist einfacher zu bedienen als bei den Touchscreen-Modellen von Samsung. Das QVGA-Display des SGH-U900 bietet mit einer Diagonale von 5,6 Zentimetern ordentlich Platz und imponiert durch Schärfe und Helligkeit. Leider wird die Spiegelung bei Sonneneinstrahlung mitunter zum Problem. Die Kamera hat zwar mit 5 Megapixeln eine sehr hohe Auflösung, aber die recht blassen Bilder kommen nicht an die Qualität gleichwertiger Fotohandys von Nokia oder Sony-Ericsson heran. Der Autofokus verlängert zudem die Auslösezeit erheblich. Positiv fallen jedoch das helle Fotolicht und die einfache Bedienung der Digicam auf. Der interne Speicher ist mit 120 MB recht großzügig bemessen. Der MicroSD-Slot unterstützt Karten mit bis zu vier Gigabyte. Wahre Stärke zeigt das Handy bei der Datenübertragung mit bis zu 7,2 MBit/s. Leider zehrt das bei intensiver Nutzung auch am Akku. Reine Sprechzeit von ca. 3,5 Stunden bzw. 400 Stunden Standby-Zeit sind dagegen recht ansprechend. Im Lieferumfang befinden sich ein Stereo-Headset und ein Datenkabel, aber keine Speicherkarte. Die derzeitigen Marktpreise um die 300 Euro sind also insgesamt gerechtfertigt.
LG HB620T - Handy des Monats Juni 2008 Pünktlich zur Fußball-EM 2008 brachte LG mit dem HB620T das erste DVB-T Handy auf den Markt. So muss der Fußballfan kein Spiel mehr verpassen, weil er unterwegs mit seinem TV-Handy dabei sein kann. Das bedeutet nicht nur Mobilfunk, sondern auch Mobilität im doppelten Sinne. Das schönste an diesem Gerät ist, dass der TV-Empfang bis auf die GEZ-Gebühren kostenlos ist. Also keine zusätzlichen Kosten für Optionen beim Mobilfunkvertrag oder für den Datentransfer. Für den koreanischen Hersteller, der daheim mehrere TV-Handys anbietet ist das ein Achtungserfolg, denn alle vier Netzbetreiber sowie die Service Provider haben das Gerät in ihr Programm aufgenommen. Zudem ist in dieser Preislage noch keine Konkurrenz in diesem Segment absehbar. Das LG-Handy in ein relativ kompaktes und mit 110 Gramm auch recht leichtes Gerät. Das Klapp-Handy ist gut verarbeitet, wirkt jedoch auf der Oberseite durch reichlich Kunststoff etwas billig. Unpraktisch ist der gleiche Anschluss für Ladekabel und Headset, da gerade im TV-Betrieb mancher Nutzer das Handy wohl gerne laden lassen würde. DVB-T benötigt eine externe Antenne. Hierfür hat LG eine ausziehbare Antenne eingebaut, die knapp 13 Zentimeter lang wird und sich in alle Richtungen drehen lässt. Sie wirkt sehr fragil, ist aber aus Titan und damit sehr biegsam. Das TV-Erlebnis hängt stark von den Bedingungen der DVB-T-Übertragung ab. Outdoor ist der TV-Empfang sehr gut, allerdings kann man bei starkem Lichteinfall auf dem Display kaum noch etwas erkennen. DVB-T stellt bis zu 30 TV-Programme bereit; das Handy empfängt jedoch nur im VHF-Band, so dass nicht alle auch tatsächlich verfügbar sind. Die wichtigen öffentlich-rechtlichen Programme und Privatsender sollten jedoch überall zu empfangen sein. Wegen der lokal unterschiedlichen Angebote muss sich das Telefon bei einem Standortwechsel die Sender immer neu suchen, was aber in weniger als einer Minute erledigt ist. Der Wechsel der Programme selbst erfolgt mit einer Verzögerung von zwei bis drei Sekunden. Zusätzlich stehen Komfortmerkmale wie eine Anzeige des aktuellen Programms mit ausführlichen Informationen zur Verfügung. Der Lautsprecher ist zwar recht stark, klingt aber etwas scheppernd, deutlich besser wird das Hörerlebnis mit dem mitgelieferten Stereo-Headset. Neben dem Empfänger spielt das Display eine wichtige Rolle für das TV-Erlebnis. Die Qualität im Querformat ist beim LG sehr hoch. Die QVGA-Auflösung ist gestochen scharf und auch die Helligkeit sehr gut. Mit eine Breite von 4,1 Zentimetern und eine Höhe von 3,1 Zentimetern ist es allerdings nicht besonders groß, so dass Bildelemente wie ein Börsenticker kaum mehr zu lesen sind. Auch die Handy-Funktionen können sich lassen. Vor allem die Bedienung des TV-Teils über die Direkttasten unter dem Display ist gut gelöst. Das LG HB620T überträgt Daten im HSDPA-Tempo mit bis zu 7,2 MBit/s und bringt 100 MB internen Speicher mit. Die 2-Megapixel-Kamera hat kein Fotolicht und in heller Umgebungen einige Probleme. Zumindest ist der Auslöser schnell und die Einstellung einfach. Aber Foto-Freaks will dieses Gerät nicht ansprechen. Kritisch muss man auch die Akkuleistung sehen. In Tests hat das Handy im TV-Modus (ohne Telefon-Nutzung) lediglich bis zu 2 Stunden durchgehalten. Insgesamt gesehen ist das LG HB620T bei derzeitigen Preisen ab ca. 300 Euro aber sein Geld wert.
Samsung SGH-D900i - Handy des Monats Mai 2008 Mangels markanter Neuerscheinungen möchten wir unsere Handyempfehlung für den Mai wieder einem Preis-Leistungs-Tipp widmen. Das Samsung SGH-D900i gehört zur Ultra-Reihe des Herstellers. Dabei handelt es sich um besonders flache Handys, die technisch bestens ausgestattet sind. Das Samsung-SGH-D900i oder auch Ultra 12.9 stellt trotz einer Höhe von 12,9 mm und 85 Gramm gewicht eine 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus und 4fach digitalem Zoom zur Verfügung. Der Autofokus benötigt zwar drei Sekunden zum Scharfstellen, doch danach ist die Aufnahme blitzschnell eingefahren. Die Bilder besitzen unter den genannten Voraussetzungen eine hervorragende Qualität. Weitere Multimedia-Features wie UKW-Radio oder MP3-Player inklusive der notwendigen Speichererweiterung runden das Angebot ab und machen das Handy bei derzeitigen Preisen ab 130 Euro zu einem wahren Schnäppchen. Aber man kann mit dem Samsung SGH-D900i auch einfach telefonieren. Mit dem Quadband-Handy genießt man weltweit eine hervorragende Sprachqualität.
Samsung Qbowl - Handy des Monats April 2008 Die Hülle des seitlichen Sliders ist aus Kunststoff und ähnelt im Aussehen, optisch stark dem iPhone. Leider ist sie genauso anfällig für Fingerspuren. Der 2. Blick verrät, dass die Materialien etwas billiger sind als beim Konkurrenten. Das Gerät bietet seinen Hörern guten Sound über Bluetooth, wobei die Steuerung des Players etwas gewöhnungsbedürftig ist. Zu Beginn tastet der Anwender meist orientierungslos auf dem Display herum, da keine Bedienelemente eingeblendet werden. Statt einer Pausentaste muss erst ein Menü aufgerufen werden. Auch die optische Gestaltung ist weniger opulent als beim iPhone. Der integrierte Speicher im Telefon ist mit 100 MB für ein Multimedia-Smartphone sehr klein, jedoch ist im Lieferumfang eine 4-GB-MicroSD-Karte enthalten. Richtig gut ist die seitlich ausziehbare QWERTZ-Tastatur für Texteingaben. Hier kann das Gerät deutlich gegen iPhone & Co. punkten. Die Tasten sind ausreichend groß und haben klare Druckpunkte. Sehenswert ist auch das große Display mit 8,2 Zentimetern Diagonale. Für Softwareerweiterungen hat das Qbowl kein offenes Betriebssystem, sondern arbeitet mit Java-Applikationen, die unter anderem über Vodafone Live geladen werden müssen. Samsung hat das Qbowl für Vodafone mit einer 3-Megapixel-Camera ausgerüstet, die Autofokus und ein Fotolicht bietet. Die Bilder sehen scharf und farbecht aus, und die Bedienung orientiert sich an einer Digicam. Allerdings löst die Kamera etwas verzögert aus, so dass Sucher und Motiv teilweise nicht übereinstimmen. Das Originalgerät bietet hier sogar 5 Megapixel. Insgesamt besticht das Samsung Qbowl gegenüber der Konkurrenz von Apple oder Nokia durch Multimedia für einen höchst wettbewerbsfähigen Preis. Dafür fordert das Gerät vom Anwender aber auch einige Geduld bei der Bedienung. In Deutschland wird das Gerät hauptsächlich als gebrandete Vodafone-Version verkauft und ist schon unter 400 Euro zu haben.
Sony Ericsson K800i – Handy des Monats März 2008 Diesen Monat wollen wir unsere Empfehlungsliste wieder um einen Preis-Leistungs-Tipp erweitern. Mit dem Sony Ericsson K800i haben wir hierfür ein ehemaliges Flaggschiff des schwedisch-japanischen Herstellers ausgewählt. Das Handy ist mittlerweile schon um die 160 Euro zu haben. Das Handy bietet eine Kamera mit einer Auflösung von 3,2 Megapixel. Die Bilder wirken sehr scharf und farbecht. Der Autofokus arbeitet recht zügig, so dass die Auslöseverzögerung bei deutlich unter einer Sekunde liegt. Ein Highlight ist der Blitz, der dem Vergleich mit einer echten Kamera standhält. Neben dem sehr hellen Licht zeichnet er sich auch durch eine Rote-Augen-Automatik aus. Eine weitere Linse zur Videotelefonie gibt es über dem Display. Leider ist im Lieferumfang keine Speicherkarte für den MS-Micro-Slot enthalten, aber auch diese kosten nicht mehr die Welt. Die integrierten 72 Megabyte sind angesichts der Größe der Bilder schnell gefüllt. Die Zifferntasten haben einen klaren Druckpunkt. Der Joystick steuert präzise durch die Menüs. Von hoher Qualität ist das mit einer Diagonale von 5,3 Zentimetern ausreichend große Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel. Im Gegensatz zu den Bildschirmen vieler anderer Handys lässt es sich auch bei Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Häufige Beleuchtung des Displays reduziert aber genau wie die Verwendung der Kamera die sonst guten Zeiten des Akkus erheblich. Auch die sonstige Ausstattung des Gerätes K800i ist sehr umfangreich. Bluetooth und Infrarot sind an Bord, ein Datenkabel ist im Lieferumfang enthalten. Auch für Unterhaltung ist mit grafisch aufwändigen Spielen und einem RDS-Radio gesorgt. Wer Wert auf einen guten Musik-Player legt, sollte jedoch besser auf ein Walkman-Handys des Herstellers zurückgreifen. Das Gesamturteil fällt positiv aus, zum erstklassigen Knipser gibt es ein sehr gutes und alltagstaugliches Handy, das kaum Wünsche offen lässt. Viel mehr Foto-Technik muss ein Handy nicht haben.
Nokia N82 – Handy des Monats Februar 2008 Auch wenn die Marke Nokia in Deutschland etwas umstritten ist, sind die Handys aus technischer Sicht nur schwer zu toppen. Der neuste Hit ist den Finnen mit dem Nokia N82 gelungen, einem Multimedia-Handy der ersten Wahl. Das Nokia N82 ist vereinfacht gesagt ein N95 im Riegeldesign. Wer ein Handy mit integrierter Navigation, Spitzen- Kamera und jede Menge Ausstattung sucht, hat nun eine Alternative zum N95. Die Ausstattung deckt sich zum größten Teil mit der des N95. Auch das Nokia N82 verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger. Die Antenne sitzt im oberen Teil des Gehäuses. Für einen schnellen Verbindungsaufbau zu den GPS-Satelliten unterstützt das Nokia N82 Assisted GPS, nutzt also Informationen aus den Mobilfunknetzen. Nokia Maps ist bereits aufgespielt und bietet kostenloses Kartenmaterial, einen Routenplaner und die Suche nach Sonderzielen wie Hotels in der Nähe. Nicht vorinstalliert sind die Karten, welche sich das N82 erst bei Bedarf übers Mobilfunknetz, was bei einem falschen Datentarif schnell teuer werden kann. Wir empfehlen deshalb, die kostenlose Software Map-Loader auf dem Rechner zu installieren und über eine Festnetz-Internetverbindung die Straßenkarten aufs Handy zu übertragen. Hierfür liefert Nokia eine 2 GB Speicherkarte im Lieferumfang. Zusätzlich verfügt das Gerät über ca. 120 MB internen Speicherplatz. Wie das Nokia N95 verfügt das N82 über eine 5-Megapixel-Kamera. Ein kleiner Schieber schützt das tief im Gehäuse versenkte Objektiv und startet beim Öffnen das Kameramenü. Über die Navigationstaste kann man die nötigen Einstellungen vornehmen, etwa Weißabgleich oder die ISO-Empfindlichkeit, und den Blitz einschalten. Statt der üblichen LEDs, die auch das N95 besitzt, kommt hier ein Xenon-Blitz zum Einsatz. Eigentlich fehlt zu einer vollwertigen Digicam nur noch ein optischer Zoom. Weitere Multimedia-Funktionen runden das Angebot ab. Vorinstalliert ist beispielsweise die N-Gage-Anwendung, Musikfreunde finden ein UKW-Radio und einen guten MP3-Player, dazu eine Schnittstelle für beliebige Headsets. Übertragungsformate für das mobile Internet, wie WLAN und HSDPA, scheinen da schon selbstverständlich zu sein. Auch die technischen Kennzahlen können sich sehen lassen. Diese sind mit ca. 6 Stunden Sprechzeit und gut elf Tage Standby-Zeit in den GSM-Netzen sehr ordentlich.
Nokia 6300 – Handy des Monats Januar 2008 Das Nokia 6300 reiht sich nahtlos in die Reihe der erfolgreichen Dauerbrenner von Nokia ein. Nach Geräten, wie dem Nokia 6210 oder 6310, später auch Nokia 6230i und Nokia 6233, findet auch dieses Handy wieder zahlreiche Käufer. Ausschlaggebend dürfte wiederum das ansprechende Preis-Leistungs-Verhältnis sein. Optisch ist das Nokia 6300 ein gelungener Mix aus silbernem Kunststoff und schwarzem Klavierlack, der dem Handy einen hochwertigen Eindruck verleiht. Die Handhabung beim Einlegen der SIM-Karte ist, wie bei vielen Nokia-Handys etwas umständlich. Will man den Akkudeckel zum Abschluss auf das Gerät drücken, gehört dazu etwas Gewalt. Die Klemmen bieten jede Menge Widerstand, der erst überwunden werden muss. Auch zum Wechsel der Speicherkarte ist etwas Geschick notwendig. Die Tasten haben einen präzisen Druckpunkt und sitzen gut. Sofort ins Auge sticht das große, gut beleuchtetes Display. Schärfe und Farbdarstellung sind hervorragend, die Icons im bekannten Serie40-Menü leicht verständlich. Die Helligkeit des Displays ist nicht veränderbar, jedoch bei Sonnenschein sowie in dunkelster Nacht gut abzulesen. Die 2 Megapixel-Kamera mit sieben verschiedenen Bildauflösungen von 1600x1200 bis hin zu beinahe mikroskopischen 160x120 Pixel ist flexibel einsetzbar. Unterstützt wird dieses Angebot von zahlreichen Bearbeitungs-Optionen. Das Fotolicht kann komplett deaktiviert werden, automatisch eingeschaltet, nur bei der Aufnahme eingeschaltet oder permanent aktiviert werden. Bei dem Selbstauslöser lassen sich entweder drei, fünf oder zehn Sekunden auswählen. Die mögliche Videofunktion scheint bei diesen Features selbstverständlich. Egal an welche Funktion man sucht, das Nokia 6300 bietet diese mit hoher Wahrscheinlichkeit. Sprachwahl- und Sprachsteuerung, Sprachaufzeichnung oder eine Freisprecheinrichtung, alles ist an Bord. Weitere Funktionen sind mit Flugzeug-Modus, Telefonbuch mit 1000 Kontakten, Kalender und eine Uhr (kombiniert mit der Datumsfunktion).
Sony Ericsson W810i – Handy des Monats Dezember 2007 Zum Weihnachtsfest haben wir ein Handy auf unsere Empfehlungsliste genommen, welches besonders durch sein günstiges Preis-Leistungsverhältnis besticht. Das Sony Ericsson W810i ist eines der ersten Stars aus der erfolgreichen Walkman-Reihe des Herstellers. Da das Gerät nun schon einige Monate auf dem Markt zu haben ist, hat eine ansprechende Bodenbildung beim Preis stattgefunden. Trotz immer noch aktueller technischer Details ist das Handy schon für Preise um die 160 Euro zu bekommen. Das kompakte Handy besticht vor allem durch seine vielfältigen Entertainment-Eigenschaften. Es eignet sich besonders für alle Musikliebhaber und beeindruckt mit seiner ausgezeichneten Klangqualität. Hierfür ist ein Walkman Stereo-Headset im Lieferumfang enthalten. Neben der Walkman-Funktion sind RDS- und UKW-Empfang möglich. Ausreichend ist auch die 2-Megapixel Digitalkamera mit Blitz und Autofocus-Funktion, die für ausgezeichnete Foto- und Videoaufnahmen in jeder Situation und zu jeder Tageszeit sorgen. Der Lieferumfang wurde in diesem Fall auf die Anwendungen abgestimmt. Zur Basisausstattung gehört ein Memory Stick mit 512 MB. Der Speicher ist bis zu 2 GB erweiterbar. Das Handy lässt sich bequem über das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel mit jedem Rechner verbinden. Optional bietet das Handy Bluetooth- und Infrarotschnittstellen. Der Li-Polymer Akku mit 900 mAh erlauben bis zu 8 Stunden Gesprächszeit und 350 Stunden im Standby-Modus. Wie alle Sony Ericsson Handys besitzt auch dieses Modell ein bequemes und leicht zu bedienendes Menü. Das Sony Ericsson W810i wurde aus neuem, verbessertem Material hergestellt. Das Gehäuse des Gerätes ist aus weicherem Plastik, die angenehm anzufassen ist, fabriziert. Es hat eine optimale Größe und passt in jede Jeanstasche. Das Gewicht des Mobiltelefons beträgt nur 99 g. Die Tastatur des W810i ist mit relativ weit voneinander liegenden Tasten besonders bequem fürs SMS-Schreiben und Spielen.
Sony Ericsson K850i – Handy des Monats November 2007 Auch wenn sich in Deutschland in diesem Monat alles um das Apple iPhone drehen wird, verzichten wir darauf den unendlichen Kommentaren, Tests und Meinungen einen weiteren Artikel hinzuzufügen. Mit dem Sony Ericsson K850i führt der Hersteller die erfolgreicher der Cybershot-Handys weiter. Erste große Erfolge feierte man mit dem K750i, welches mit einer 2-Megapixel-Kamera ausgerüstet war. Mit diesem Handy konnte der User erstmalig halbwegs brauchbare Fotos mit dem Handy machen. Entsprechend groß war der Erfolg und die Nachfrage nach dem Gerät. Auch die Nachfolger K800i und K810i schafften jeweils schnell den Weg an die Spitze der Verkaufscharts. Trotz der jetzigen Preise ab ca. 400 Euro entwickelt sich das Sony Ericsson K850i schon jetzt zu Recht zum Renner. Die technischen Highlights sind ohne Frage eine integrierte 5-Megapixel-Kamera und die schnelle Datenanbindung per HSDPA. Durch HSDPA ist auch die Nutzung als Modem für ein Notebook denkbar, da man durchaus DSL-Niveau erreichen kann. Bei den Fotoeigenschaften hat es Konkurrenten, wie dem Nokia N95 einen echten Xenon-Blitz voraus. Der im Lieferumfang enthaltene 512 MB Memory Stick Micro bietet zunächst Platz für ausreichend Bilder und/oder MP3 Musiktitel. Die Speichererweiterung kann bei diesem Gerät auch per microSD-Karte erreicht werden, die in der Anschaffung etwas günstiger sind. Für die Datenübertragung stehen neben den bereits erwähnten Standards USB und Bluetooth 2.0 zur Verfügung. Damit zeigt sich das Handy für seine zahlreichen Multimedia-Anwendungen flexibel ansprechbar. Mit seiner Größe von 102 x 48 x 17 mm und einem Gewicht bei 118 Gramm kann man das Handy trotz der Masse an integrierten Funktionen als handlich bezeichnen. Erste Tests hat das Handy in allen Bereichen erfolgreich bestanden. Hier wussten vor allem die Fotofunktion und die Musikanwendungen zu überzeugen.
Motorola Razr2 V8 – Handy des Monats Oktober 2007 Einige Jahre ist es her, da wurde der einstige Handy-Gigant Motorola von seinen europäischen und asiatischen Herausforderern Nokia, Siemens-Mobile und Samsung fast zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Aber dann gelang dem Hersteller mit dem Motorola Razr V3 der große Wurf. Ein Klapphandy schmaler und stylischer als der Rest des Marktes. Mit diesem Handy rollte Motorola den Markt praktisch auf und gehörte nach einigen Monaten wieder zu den Großen der Branche. Seitdem sind einige Monate ins Land gegangen und das Motorola Razr V3 und seine direkten und indirekten Nachkommen verkaufen sich immer noch gut. Allerdings kann man die Handys nicht mehr als Trendsetter betrachten und die Marktanteile von Motorola beginnen wieder schwinden. Nun wurde mit viel Aufwand ein neuer Versuch gestartet. Das Motorola Razr2 V8 ist tatsächlich trotz vielfältiger Technik noch schmaler und leichter als sein Vorgänger. Gute 2 mm in der Tiefe und mehr als 30 Gramm Gewichtsabnahme sind in diesem Segment schon Welten. Aber auch sonst vermag der Newcomer zu überzeugen. Hervorheben möchten wir die Bedienungsmöglichkeiten über das Außendisplay, wodurch beispielsweise die MP3-Player – Funktionen ohne lästiges Aufklappen des Handys ermöglicht werden. Auch die restliche Ausstattung kann im Wesentlichen mit den aktuellen Handys der Konkurrenz mithalten. Das wären u.a. eine 2-Megapixelkamera, Bluetooth, 2 GB Flashspeicher und Quadband-Kompatibilität. Wermutstropfen ist neben der fehlenden UMTS-Fähigkeit, welche man sicherlich bei solch einem Handy verschmerzen kann, der fehlende Slot für eine Speichererweiterung. Hier muss der vorhandene Speicher dann reichen, welcher zugegebener Weise recht groß ist.
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