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Apple iPhone - Flaggschiff moderner SmartphonesAls Apple 2007 sein iPhone auf den Markt brachte, kürte die US-Zeitschrift "Time" das neue Smartphone zur Erfindung des Jahres - der Absatz des Gerätes ging nach kurzer Zeit in die Millionen. Gleichzeitig revolutionierte das neue Telefon die Smartphone-Klasse insgesamt. Bisherige Smartphones waren vergleichsweise unhandliche Geräte mit grundlegenden Internetfunktionen und damit vor allem für Business-Anwender interessant. Demgegenüber erschien das iPhone nicht nur als technische Innovation, sondern wurde durch seinen medialen Hintergrund - Apples App-Store und das iTunes-Universum - auch für private Nutzer optimiert und leitete damit den globalen Durchbruch der Smartphones ein. Inzwischen ist die vierte Generation des iPhones auf dem Markt, zur Veröffentlichung und Ausstattung des iPhone 5 kursieren täglich neue Spekulationen. Apple heizt die globale Gerüchteküche durch Schweigen an und freut sich über den Verkaufserfolg von iPhone 3 und 4 - allein im zweiten Quartal 2011 gingen weltweit 20 Millionen Exemplare über die Ladentheken. iPhone 4 - Multimediacenter im Pocket-Format Das iPhone 4 als den bisher aktuellster Vertreter der Apple Smartphones gibt es mit 16 oder 32 GByte Speicherkapazität. Im Innern des Gerätes arbeitet ein Apple A4-Prozessor mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz. Für Telefonie und mobile Datenübertragung unterstützt es den schnellen UMTS-Standard HDSPA. Außerdem sind moderne Kamera- und Audiotechnik, W-LAN und eine GPS-Funktion an Bord. Der kapazitive 3,5 Zoll-Touchscreen bietet eine Auflösung von 640 × 960 Pixeln - für das Nachfolgemodell oder einen neuen iPhone 4-Klon ist ein HD-fähiges Retina-Display im Gespräch. Mit dieser Ausstattung - und einem Gewicht von nur 140 Gramm - präsentiert sich das Apple Smartphone als mobiles Multimediacenter. Neben der Telefonie bietet es alle Möglichkeiten moderner Internet- und Mediennutzung. Entsprechende iOS Apps unterstützen E-Mails, Chats, Social Media, Musikdownloads sowie Videos und Games. Apps, iTunes und die iCloud Neben dem App Store mit derzeit einigen Hunderttausend Apps für Apples mobiles iOS-Betriebssystem und dem Medienservice iTunes bringt Apple demnächst auch seine iCloud auf den Weg. Sie bietet virtuellen Speicherplatz, ermöglicht Multimedia-Streamings aus dem iTunes-Store und Software-Uploads direkt aus der Cloud. Außerdem lassen sich mit dem neuen Dienst künftig alle iOS- und Mac-Geräte eines Benutzerkontos drahtlos synchronisieren. Die ersten fünf Gigabyte Cloud-Speicher sind gratis, danach gibt es gestaffelte Speichergrößen zu akzeptablen Preisen. Apples iPhone versus Googles Androiden Der Markt für Smartphones hat sich inzwischen ausdifferenziert. Apple ist zwar nach wie vor der größte Einzelhersteller der Geräte, Marktführer bei den mobilen Betriebssystemen ist jedoch Googles Android, das auf den Smartphones verschiedener Hersteller installiert ist und seine Apps aus dem Android Market bezieht. Im Hintergrund bereitet sich auch Microsoft mit seinem Windows Phone 7 auf eine größere Präsenz im Smartphone-Segment vor. Mobile Datenflats für Smartphones Um die Möglichkeiten und den Surf-Komfort eines Smartphones wirklich auszuschöpfen, benötigt man eine leistungsstarke mobile Datenflat. Die Mobilfunkunternehmen bieten hierfür sogenannte Full-Flats an. Diese Tarifmodelle kombinieren Flatrates für die Telefonie und eine mobile Datenflat. iTunes Store StoreNahezu genial ist natürlich der App Store von Apple, in dem jährlich mehre Milliarden Applikationen (Apps) verkauft werden. Dabei haben die Besitzer von Apples mobilen Entertainment- und Kommunikationsgeräten auch eine fast unüberschaubare Auswahl. Apps in Form von durchdachter Software, kurzweiligen Spielen oder auch sinnlosen Zeitvertreib stehen zum kostenlosen oder auch kostenpflichtigen Download bereit. Ein Angebot von Anwendungen in dieser Breite, auch für kleines Geld, können sich Nutzer von Smartphones anderer marken nur erträumen. Trotz der relativ hohen Zahl, die heruntergeladen wird, sind diese Applikationen im Grunde entbehrlich. Deshalb schaffen es die wenigsten Apps auf die vordersten Ränge der meistgeladenen Software. Trotzdem gibt es einige Applikationen, die auf keinem iPhone oder iPod fehlen sollten, viele davon sind sogar kostenlos. Die Verbraucher sind oft nicht genügend über die Inhalte informiert. So fristen manche Apps ganz unverdient ein Schattendasein. Weit abgeschlagen, auf den hinteren Rängen der Download-Statistiken, finden sich teilweise echte Perlen. Auch ohne iPod Touch oder iPhone, kann man sich vom heimischen Rechner aus im App Store umsehen. Dazu benötigt man die Apple Software iTunes. Neben dem Abspielen und Verwalten von Musik, Podcasts und Videos ermöglicht iTunes den Zugriff auf die riesige Datenbank des App Stores und des Music Stores. Der kostenlose Download der Dateien findet sich für Mac OSX und Windows unter www.apple.com/de/iTunes. Aber auch andere Hersteller von MP3-Playern und Mobiltelefonen sind auf den Geschmack gekommen. Immer mehr Produzenten erwägen einen zentralen Shop mit Software-Erweiterungen für ihre Geräte. So soll etwa künftig für den Microsoft Zune ein App Store eingerichtet werden und auch dem Smartphone Palm Pre möchten die Hersteller mit einem Store zu größeren Marktanteilen verhelfen.
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