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Trend Handy-NavigationDerzeit werden noch die meisten Navigationsgeräte als Stand-alone-System verkauft. Hierfür sprechen geringe Preise ab ca. 60 Euro und deren bereits in unteren Preislagen vorhandene Anwendungsvielfalt. Größere Displays und leichte Touchscreenbedienung verstärken jedoch den Trend zur Handynavigation enorm. Nicht zuletzt besitzen immer mehr Handys und Smartphones einen integrierten GPS-Chip welche die Navigation mit der herkömmlichen Handy-Nutzung verschmelzen lassen. Mittlerweile sind Geschwindigkeitsnachteile beim Auffinden von Satelliten gegenüber herkömmlichen Navigationsgeräten weitestgehend aufgeholt. Auch die angebotenen Softwarepalette kann sich sehen lassen. Das reicht von kostenlosen Programmen wie Ö-Navi oder Skobbler bis hin zu komplett auf dem Mobilfunkgerät aufgespielter Onboard-Software wie dem TomTom Navigator 7 oder dem NAVIGON MobileNavigator, die man sich beispielsweise bei iTunes problemlos und preiswert downloaden kann. Der Vorteil von Onboard-Lösungen ist die schnelle Verfügbarkeit der Daten auf einer Speicherkarte oder im Gerät. Es entstehen keine Zusatzkosten für die Datenübertragung von einem externen Server. Nachteilig kann sich hier die Aktualität des Kartenmaterials bzw. der Preis für dessen Aktualisierung auswirken. Bei Offboard-Lösungen wie Ö-Navi ist der Nutzer flexibler, da ständig auf aktuellstes Kartenmaterial zugegriffen wird. Die Onlinekosten lassen sich mit den günstigen Preisen der Mobilfunkdiscounter wie simyo & Co. im Zaume halten. Für „Vielnavigierer“ bieten die beiden großen Netzbetreiber im Inland inzwischen Flatrate-Modelle für einen Navi-Service an. Diese enthalten neben dem Entgelt für die Nutzung der Navigation auch die Gebühren für die Datenübertragung. Bei T-Mobile kostet die Flat-Option von Navigate z.Zt. beispielsweise 9,95 Euro im Monat. Ohne Grundgebühr werden 0,99 Euro pro Route fällig. Aufgrund der weitaus höheren Kosten im Ausland, ist hier eine Onboard-Lösung a la TomTom wesentlich günstiger. Eine Mischung aus beiden Systemen, die Vorteile beider Welten vereint bietet Nokia mit Nokia Maps. Dort werden Karten und Basisdaten vorinstalliert, die Navigation und weitere Informationen wie Reiseführer und Aktualisierungen jedoch über das Internet bezahlt.
Navigation mit Nokia MapsDie Handy-Navigation Nokia Maps ist bisher nur für Geräte unter der Benutzeroberfläche S60 verfügbar, wobei zum Jahresende auch eine abgespeckte Variante für S40 zur Verfügung stehen soll. Weiterhin ist natürlich ein integrierter GPS-Empfänger notwendig. Aushilfsweise kann hier auch auf externe Hardware zurückgegriffen werden. Die Nutzung ist an dieser Stelle noch kostenfrei. Es fallen lediglich Datenübertragungskosten bei direktem Download auf das Handy an. Die Datenmenge ist je nach Kartenmaterial sehr umfangreich, so dass sich der Umweg über PC oder Notebook empfiehlt, da die Kosten hier meistens von einer Flatrate abgedeckt werden. Für den Download der Kartendaten vom PC zum Mobilfunkgerät kann dann Map Loader von Nokia verwendet werden. Der Map Loader von Nokia ist ein Programm, welches das Herunterladen und die Installation der Kartendaten von smart2go auf das Mobilfunkgerät über den Computers ermöglicht. Unterstützt das Mobilfunkgerät WLAN, kann natürlich auch diese direkte Schnittstelle genutzt werden. Ist dann unterwegs doch der direkte Zugriff notwendig, sollte man bei den Datenübertragungskosten das Sparpotential einiger Mobilfunkdiscounter nutzen. Bevor der Map Loader zur Übertragung von Kartendaten verwendet wird, sollte die smart2go-Anwendung auf dem Mobilgerät mindestens einmal gestartet werden, um zu prüfen, ob eine Online-Verbindung zum Server mit den Kartendaten aufgebaut werden kann. Beim Start der smart2go-Anwendung wird dann ein Cookie erstellt und auf dem Speicher abgelegt. Diese Datei ist notwendig, damit der Map Loader von Nokia den Speicher erkennt. Kosten fallen jedoch für den Navigationsvorgang an. Hierfür ist der Erwerb einer passenden Lizenz notwendig. Da die Preise für die Lizenzen je nach Anwendung variieren, möchten wir hier auf die Seiten des Anbieters verweisen.
Google Maps NavigationDas gefällt Anbietren von Navigationssystemen und –software garnicht. Google startet offenbar eine Frontalattacke auf den Navigationsmarkt. Dazu bringt der Suchmaschinenbetreiber mit Google Maps Navigation eine GPS-Software-Lösung für Handys auf den Markt. Wie Google Maps, soll auch dieses Programm kostenlos sein und dem Betriebssystem Android 2.0 beigefügt werden. Google Maps Navigation arbeitet mit dreidimensionalen Karten und Sprachanweisungen und soll dabei auf das Googles Online-Archiv von Fotos und Straßenzügen zurückgreifen. Das Programm soll seinen Einstand zunächst auf dem neuen Internet-Handy "Droid" feiern, das Verizon und Motorola demnächst auf den US-amerikanischen Markt bringen wollen. Ob und wann Google Maps Navigation nach Europa kommt, ist bislang noch unklar. Kostenlose Navigationslösungen fürs HandyEs muss nicht unbedingt das neuste Handy sein, etwa ein Nokia N97 oder ein Apple iPhone 3G s. Mit dem Ö-Navi stellt das Branchenverzeichnis DasÖrtliche dem Handy-Nutzer ein kostenloses Navigations-Tool zur Verfügung, bezahlt durch Werbeeinblendungen. Das System beinhaltet nicht nur eine TMC-ähnliche Lösung zur Stauumfahrung, sondern auch eine Richtungsansage mit Straßennamen. Außerdem werden Orte aufgeführt, in deren Richtung gefahren werden soll. Nach einer SMS mit dem Inhalt "oenavi" an die Mobilfunknummer 0177-1781257, erhalten Sie umgehend eine Antwort-SMS mit einem Downloadlink. Die wenige hundert Kilobyte kleine Datei wird dann über Mobilfunk auf Ihr Handy übertragen. Alternativ können Sie den Downloadlink über den Webbrowser Ihres Handys unter der Adresse get.oenavi.de aufrufen. Ist das Programm auf Ihrem Handy installiert, können Sie jedes Ziel eingegeben. Funktionen wie Tankstellensuche oder Tempo-Warner vervollständigen das Angebot. Hierbei handelt es sich um eine Offboard-Lösung, bei der die Landkarten nicht auf dem Handy installiert werden, sondern nur die notwendigen Informationen nach der Navigationsanfrage in Form von kleinen Datenpaketen an das Handy versandt werden. Die Dateien haben eine durchschnittliche Größe von ca. 40 bis 50 Kilobyte. Während eines zwischenzeitlichen Telefongespräches wird die Navigation unterbrochen. Die Ö-Navi-Software funktioniert auf den meisten UMTS- oder GPRS-fähigen Mobiltelefonen. Hierzu wird jedoch ein GPS-Kit als weiteres Tool benötigt. Dies entfällt natürlich bei Geräten, die bereits ein GPS integriert haben. Mit den gleichen technischen Voraussetzungen kann man nun auf eine weitere kostenlose Navigationslösung zurückgreifen. Aus dem Hause Navigon stammt Skobbler. Wie bei Ö-Navi wird diese Lösung über Werbeeinnahmen finanziert. Unternehmen können hier ähnlich wie bei Google Ergebniseinträge sponsern. Der Clou jedoch ist, dass die Points of Interest (POIs) in der Datenbank auch aus Einträgen der Nutzer gespeist werden, die diese zusätzlich bewerten können. Wer über lästige Werbung hinweg schauen kann oder die Tipps sogar willkommen heisst, ist mit Ö-Navi oder Skobbler bestens beraten. Wir empfehlen zum Download des notwendigen Kartenmaterials, aufgrund der günstigen Volumenabrechnung simyo oder blau.de . Hier sparen Sie sogar doppelt.
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