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Apple iPad

Als Apple-CEO Steve Jobs im Januar 2010 das erste iPad vorstellte, hatte er den Hype um das Gerät vermutlich vorhergesehen. Der Tablet-PC von Apple entwickelte sich innerhalb weniger Tage zum Verkaufshit. Seit dem März 2011 ist die zweite Generation von iPads auf dem Markt - dünner, leichter und noch leistungsstärker als das Vorgängermodell. Die IT-Marktforscher von iSuppli prognostizieren, dass bis zum Jahresende weltweit 39,7 Millionen iPads über die Ladentische gehen. Derzeit entwickelt Apple ein iPad 3 - Erscheinungstermin und Ausstattungsdetails sind bisher nicht bekannt.

Das iPad 2 - ein mobiles Kraftpaket

Am Konzept für einen Tablet PC und an seinem iOS-Betriebssystem für Smartphones und Tablets arbeitete Apple bereits seit dem Anfang des Jahrtausends. Auf den internationalen Markt kam 2007 mit dem iPhone zunächst ein leistungsstarkes Smartphone. Mit dem iPad begründete der Konzern aus Cupertino etwas später eine neue Kategorie mobiler Computer. Die grundsätzliche Neuheit beim iPad war der kapazitive Touchscreen, über den alle Anwendungen gesteuert werden. Während bei früheren Tablets die Bedienung über einen Stylus und/oder eine Hardware-Tastatur erfolgte, orientieren sich iPad-User auf der Benutzeroberfläche ihres Geräts ausschließlich durch Berührungen oder nutzen bei Bedarf eine virtuelle Tastatur. Heute definiert die technische Ausstattung des iPad die generellen Anforderungen an einen Tablet-PC.

Insgesamt ist das iPad 2 ein mobiles Kraftpaket. Im Innern des Gerätes arbeiten leistungsstarken Apple A5-Dual Core-Prozessoren. Das 9,7-Zoll-Display unterstützt mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln die HD-Basisanforderungen - seit einigen Wochen gibt es im Netz Gerüchte über ein Full HD-Upgrade noch vor dem iPad 3-Release. An Bord ist außerdem moderne Kameratechnik für Fotos, Videosequenzen und Videotelefonie. Für die mobile Datenkommunikation gibt es W-LAN, 3G (UMTS) und eine GPS-Funktion.

Die Hightech-Ausstattung und die von Apple bereitgestellte Anwendungssoftware überzeugen inzwischen auch viele professionelle User. Nachdem das iPad ursprünglich als ideales mobiles Multimedia-Gerät für die private Nutzung angesehen wurde, gehen aktuelle Analysen davon aus, dass Tablet-Anwender im Business-Bereich zu 95 Prozent ein iPad nutzen.

App Store und iTunes - Apples mediales Ökosystem

Mit seinem App Store und der iTunes-Medienwelt hat Apple gleichzeitig ein komplettes mediales Ökosystem für seine mobilen Geräte geschaffen. Im App Store stehen den Usern von iPhone und iPad einige Hunderttausend Anwendungen zur Verfügung - nach Angabe des Konzerns sind etwa zwei Drittel davon kostenlos. Informationen, Musik, Videos, Games und virtueller Lesestoff kommen aus Apples iTunes Store. Kritiker bemängeln allerdings den geschlossenen Charakter des Software- und Mediensystems der Kalifornier - mit dem Erwerb eines Smartphones oder Tablets von Apple bindet man sich exklusiv an das App- und iTunes-Universum. Ob iPad oder iPhone, die nützlichen kleinen und beliebten Hilfsprogramme (Apps) findet man im App Store.

Der Tablet-Markt diversifiziert sich

Apple ist zwar derzeit der unangefochtene Marktführer bei Tablets. Jedoch drängen derzeit weitere Hersteller verstärkt in dieses Marktsegment und veröffentlichen eigene Produktversionen - außer dem Playbook von Blackberry/RIM mit eigener Software-Plattform arbeiten die iPad-Konkurrenten mit Googles mobilem Betriebssystem Android.

Spannend wird der Tablet-Wettbewerb vermutlich ab August, wenn Amazon mit einem eigenen Tablet-PC direkt gegen Apple antritt. Der Internethändler hat als einziger Wettbewerber ein komplettes eigenes Medien-System im Hintergrund und dieses bereits für künftige Tablet-Kunden optimiert. Beobachter meinen, dass Amazon damit als einziger ernstzunehmender Apple-Konkurrent im Tablet-Markt agieren wird.

Daten-Flatrates für Tablet-PC und Smartphone

Um den Surf-Komfort von Tablet-PC oder Smartphone nutzen zu können, benötigt man auch unterwegs einen leistungsstarken Internet-Zugang. Die Telefongesellschaften haben inzwischen zahlreiche Daten-Tarife und auch spezielle iPad-Tarifoptionen im Angebot. Smartphone-Besitzer erwerben ein Gesamtpaket für mobiles Surfen und Telefonie.

Tarife für das iPad

Im Gegensatz zum iPhone hat Apple beim iPad nicht auf eine Exclusivvermarktung durch die Telekom gesetzt. Das hat den Vorteil, dass die Geräte mehr oder weniger am freien Markt erhältlich sind und verschieden Mobilfunkanbieter sofort ihre Tarifangebote geschnürt haben. Der Kunde muss dabei natürlich darauf achten, dass herkömmliche Datentarife mit SIM-Karte hier nicht genutzt werden können, das eine spezielle Micro-SIM benötigt wird. Diese ist in den folgenden Tarifen enthalten. Hier also eine kleine Auswahl interessanter iPad-Tarife.

BASE

Bei Mein BASE gibt es die Micro-SIM Karte für 2 Flatrates. Beide bieten unbegrenztes Datenvolumen. Die Handy Internet Flatrate wird für 10 Euro monatlich bei 250 MB verbrauchter Datenmenge auf GPRS begrenzt. Vorher werden immerhin 384 kbit/s geboten. Die Laptop Internet Flatrate riegelt für 20 Euro monatlich erst bei 5 GB ab.

Vodafone

bietet einen iPad Datentarif für 14,95 Euro im Monat. Hier wird zügige Datenübertragung mit 7,2 Mbit/s geboten, die bei einem Datenverbrauch von 200 MB auf GPRS gedrosselt wird.

simply data

mit der Micro-SIM von simply data ist man im Netz der Telekom unterwegs. Für vertretbare 19,95 Euro im Monat werden 7,2 Mbit/s turbo-Übertragung geboten, die erst bei 5 GB verbrauchten Datenvolumen auf GPRS gedrosselt wird.


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